Euro legt auf 1,1680 Dollar zu - Schwellenländer unter Druck

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1692 (Mittwoch: 1,1660) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Donnerstag gegen 22 Uhr bei 1,1677 Dollar.

Der Euro profitierte in der Früh von Aussagen des österreichischen Notenbankchefs Nowotny, der zugleich Mitglied im geldpolitischen EZB-Rat ist. Er erklärte, dass das verhaltene Wirtschaftswachstum in Italien die Notenbank nicht daran hindern sollte, ihre Geldpolitik wie beabsichtigt zu straffen. Die EZB plant, ihre Anleihekäufe zum Jahresende einzustellen. Zinsanhebungen sollen aber frühestens nach dem Sommer 2019 folgen.

Unter hohem Druck standen in der Früh weiterhin zahlreiche Währungen von Schwellenländern. Die indische Rupie fiel zum US-Dollar auf ein neues Rekordtief, die indonesische Rupiah sank auf den tiefsten Stand seit der Asienkrise 1998. Zu den angeschlagenen Währungen zählen zudem der argentinische Peso, der brasilianische Real und die türkische Lira.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte