Euro-Industrie wächst - Sorgen um Frankreich und Griechenland

Berlin - Die Industrie in der Eurozone setzt ihren moderaten Aufschwung zu Frühjahrsbeginn fort. Der Einkaufsmanagerindex fiel zwar im April um 0,2 auf 52,0 Punkte, wie das Markit-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter 3.000 Unternehmen mitteilte. Das Barometer hielt sich aber über der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum anzeigt.

"Der Industriesektor setzt seinen Aufwärtstrend fort", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "In Anbetracht der Sorgen um Griechenland ist es nicht verwunderlich, dass der Erholungspfad sich als holprig erweist."

Das Gefälle in den einzelnen Euro-Ländern bleibt groß. "Besonders grell blinken die Warnlampen über Frankreich und Griechenland", sagte Williamson. "Beide Länder verzeichneten zu Beginn des zweiten Quartals verstärkte Einbußen." In Deutschland, Irland und Spanien ließ das Expansionstempo etwas nach. Italien meldete dagegen das stärkste Wachstum seit einem Jahr. Auch in den Niederlanden und in Österreich geht es bergauf.

Hoffnung macht die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Hier wurden den achten Monat in Folge neue Stellen geschaffen, und zwar gleich so viele wie seit August 2011 nicht mehr.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte