Euro baut Gewinne aus - Zweitgrößtes Plus des Jahres

Der Euro steigt und steigt. Er baute seine Gewinne am Dienstagnachmittag aus und stieg in der Spitze um fast drei US-Cent auf 1,1191 Dollar. Das ist der zweitgrößte Tagesgewinn des Jahres.


Einen unmittelbarer Auslöser für diesen Zusatzschub sei nicht zu erkennen, sagte ein Börsianer. Der Sprung über die charttechnisch wichtigen Marken von 1,1050 und 1,1130 Dollar habe aber Zusatzkäufe ausgelöst. Diejenigen Investoren, die auf fallende Kurse gewettet hätten, seien wieder eingestiegen, um ihre Verluste zu minimieren.

Die Gemeinschaftswährung profitierte Experten zufolge neben den Hoffnung auf eine baldige Einigung im griechischen Schuldenstreit von der anziehenden Inflation in der Euro-Zone. Sie dämpften die immer wieder aufflammenden Spekulationen auf eine Ausweitung des Anleihe-Ankaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB). Gleichzeitig setzten immer mehr Investoren auf eine Verschiebung der geplanten US-Zinserhöhung.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia