Euro gibt Gewinne nach US-Zinsentscheid wieder ab

Frankfurt am Main/Frankfurt (APA/dpa) - Der Euro hat am Donnerstag nachgegeben und die Gewinne nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Vorabend wieder verloren. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0875 US-Dollar. Am Vorabend war sie zwischenzeitlich über 1,09 Dollar geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0888 (Dienstag: 1,0837) Dollar festgesetzt.

Die Entscheidung der Fed am Mittwoch, den Leitzins unangetastet zu lassen, stärkte den Euro nur vorübergehend. Die Entscheidung war erwartet worden. Die Notenbanker rückten die weltwirtschaftlichen Risiken stärker in den Fokus. Vor allem die Schwäche Chinas, die Finanzmarktturbulenzen und die Probleme der Ölförderer hatten zuletzt die US-Wirtschaft belastet.

Die Erwartungen für eine Leitzinsanhebung auf der kommenden Sitzung am 16. März wurde durch die Erklärungen der Fed zum Zinsentscheid gedämpft. Man wolle beobachten, wie sich die Entwicklung der Weltwirtschaft und der Weltfinanzmärkte auf die amerikanische Wirtschaft auswirkten, hieß es.

Experten des Forschungsunternehmens Capital Economics halten vor allem eine Verbesserung der Wirtschaftsdaten in China für eine Bedingung weiterer Zinsanhebungen. Diese könne für die kommende Sitzung zu spät kommen. In der zweiten Jahreshälfte dürfte die US-Notenbank jedoch die Zinsen rascher anheben als von den Märkten erwartet, schätzt das Analysehaus.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

Newsticker

Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

Newsticker

European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

Newsticker

EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig