Euro gibt Gewinne nach US-Zinsentscheid wieder ab

Frankfurt am Main/Frankfurt (APA/dpa) - Der Euro hat am Donnerstag nachgegeben und die Gewinne nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Vorabend wieder verloren. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0875 US-Dollar. Am Vorabend war sie zwischenzeitlich über 1,09 Dollar geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0888 (Dienstag: 1,0837) Dollar festgesetzt.

Die Entscheidung der Fed am Mittwoch, den Leitzins unangetastet zu lassen, stärkte den Euro nur vorübergehend. Die Entscheidung war erwartet worden. Die Notenbanker rückten die weltwirtschaftlichen Risiken stärker in den Fokus. Vor allem die Schwäche Chinas, die Finanzmarktturbulenzen und die Probleme der Ölförderer hatten zuletzt die US-Wirtschaft belastet.

Die Erwartungen für eine Leitzinsanhebung auf der kommenden Sitzung am 16. März wurde durch die Erklärungen der Fed zum Zinsentscheid gedämpft. Man wolle beobachten, wie sich die Entwicklung der Weltwirtschaft und der Weltfinanzmärkte auf die amerikanische Wirtschaft auswirkten, hieß es.

Experten des Forschungsunternehmens Capital Economics halten vor allem eine Verbesserung der Wirtschaftsdaten in China für eine Bedingung weiterer Zinsanhebungen. Diese könne für die kommende Sitzung zu spät kommen. In der zweiten Jahreshälfte dürfte die US-Notenbank jedoch die Zinsen rascher anheben als von den Märkten erwartet, schätzt das Analysehaus.

Linz/Schwertberg (APA) - Der oö. Fahrzeuglogistiker Hödlmayr mit Sitz in Schwertberg (Bez. Perg) hat 2017 mit 275 Mio. Euro den bisher besten Umsatz und das zweitbeste Ergebnis erzielt. Der Wegfall eines Auftrages im Volumen von 20 Euro konnte wieder wettgemacht werden. Das berichtete Firmenchef Johannes Hödlmayr in einer Pressekonferenz am Mittwoch in Linz.
 

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OÖ. Kfz-Logistiker Hödlmayr 2017: Bester Umsatz, zweitbestes Ergebnis

Brüssel (APA) - Die EU-Finanzminister werden am Freitag bei ihrem Treffen in Brüssel zwei weitere Länder von der schwarzen Liste der Steuersünder-Länder streichen. Bahama und Saint Kitts und Nevis dürfen sich freuen, hieß es am Mittwoch in EU-Ratskreisen in Brüssel.
 

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Schwarze Steuerliste: EU streicht zwei Länder - Jetzt nur mehr sieben

Wien (APA) - Der Umbau des heimischen Sozialversicherungssystems wird nur unter schwerem Protest der Gewerkschaft über die Bühne gehen. Das haben ÖGB-Vertreter am Mittwoch klar gemacht. Die Bundesregierung verteidigte ihre Pläne, Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sah sich den Österreichern, nicht Interessensvertretern verpflichtet. Hauptverbands-Chef Alexander Biach wünschte sich Harmonie bei den Leistungen.
 

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ÖGB droht mit Kampfmodus gegen Sozialumbau