Euro hält Gewinn nach US-Zinsentscheid bei 1,1218 Dollar

Frankfurt - Der Euro hat am Donnerstag die starken Kursgewinne nach der US-Zinsentscheidung vom Vorabend gehalten. In der Früh wurde die europäische Gemeinschaftswährung weiter über 1,12 US-Dollar gehandelt. In der Früh stand der Euro bei 1,1218 Dollar, nachdem er im späten Mittwochhandel zeitweise fast zwei Cent zugelegt hatte. (Stand 8:27 Uhr)

Von der Europäische Zentralbank (EZB) war der Referenzkurs zuletzt am Mittwoch auf 1,1064 (Dienstag: 1,1109) Dollar festgelegt worden. In New York notierte der Euro am Mittwoch gegen 21 Uhr bei 1,1229 Dollar.

Die US-Notenbank hatte sich mit Blick auf weitere Zinserhöhungen sehr zurückhaltend gezeigt und damit den Dollar belastet. Im Gegenzug konnte der Euro nach den Aussagen der Fed kräftig zulegen. Obwohl jüngste Konjunkturdaten aus den USA wieder besser ausgefallen waren, sei die Fed mit ihrer Geldpolitik vorsichtiger geworden, hieß es übereinstimmend von Experten.

"Die US-Notenbank hält sich bedeckt und möchte keine allzu großen Erwartungen wecken", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

Bellinzona (APA/sda) - Die am Regionalflugplatz Lugano operierende Darwin Airline ist endgültig bankrott und stellt den Betrieb ein. Das wurde am Nachmittag an einer Personalversammlung des Unternehmens deutlich, an der bereits ein Konkursbeamter beteiligt war.
 

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Darwin Airline bankrott und stellt Betrieb ein

Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen und Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums in Wien.

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Soziale Teilhabe: Wo steht Österreich?

Athen (APA/dpa-AFX) - Ein Russe, der mit digitalen Währungen wie Bitcoin einen Milliardenbetrug begangen haben soll, soll an die USA ausgeliefert werden. Das beschloss der höchste griechische Gerichtshof (Areopaag) am Mittwoch in letzter Instanz, wie das griechische Staatsradio berichtete.
 

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Milliardenbetrug mit Bitcoin: Verdächtiger soll ausgeliefert werden