Euro hält Gewinn nach US-Zinsentscheid bei 1,1218 Dollar

Frankfurt - Der Euro hat am Donnerstag die starken Kursgewinne nach der US-Zinsentscheidung vom Vorabend gehalten. In der Früh wurde die europäische Gemeinschaftswährung weiter über 1,12 US-Dollar gehandelt. In der Früh stand der Euro bei 1,1218 Dollar, nachdem er im späten Mittwochhandel zeitweise fast zwei Cent zugelegt hatte. (Stand 8:27 Uhr)

Von der Europäische Zentralbank (EZB) war der Referenzkurs zuletzt am Mittwoch auf 1,1064 (Dienstag: 1,1109) Dollar festgelegt worden. In New York notierte der Euro am Mittwoch gegen 21 Uhr bei 1,1229 Dollar.

Die US-Notenbank hatte sich mit Blick auf weitere Zinserhöhungen sehr zurückhaltend gezeigt und damit den Dollar belastet. Im Gegenzug konnte der Euro nach den Aussagen der Fed kräftig zulegen. Obwohl jüngste Konjunkturdaten aus den USA wieder besser ausgefallen waren, sei die Fed mit ihrer Geldpolitik vorsichtiger geworden, hieß es übereinstimmend von Experten.

"Die US-Notenbank hält sich bedeckt und möchte keine allzu großen Erwartungen wecken", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

Newsticker

Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

Newsticker

Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

Newsticker

Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch