Euro hält Gewinn nach US-Zinsentscheid bei 1,1218 Dollar

Frankfurt - Der Euro hat am Donnerstag die starken Kursgewinne nach der US-Zinsentscheidung vom Vorabend gehalten. In der Früh wurde die europäische Gemeinschaftswährung weiter über 1,12 US-Dollar gehandelt. In der Früh stand der Euro bei 1,1218 Dollar, nachdem er im späten Mittwochhandel zeitweise fast zwei Cent zugelegt hatte. (Stand 8:27 Uhr)

Von der Europäische Zentralbank (EZB) war der Referenzkurs zuletzt am Mittwoch auf 1,1064 (Dienstag: 1,1109) Dollar festgelegt worden. In New York notierte der Euro am Mittwoch gegen 21 Uhr bei 1,1229 Dollar.

Die US-Notenbank hatte sich mit Blick auf weitere Zinserhöhungen sehr zurückhaltend gezeigt und damit den Dollar belastet. Im Gegenzug konnte der Euro nach den Aussagen der Fed kräftig zulegen. Obwohl jüngste Konjunkturdaten aus den USA wieder besser ausgefallen waren, sei die Fed mit ihrer Geldpolitik vorsichtiger geworden, hieß es übereinstimmend von Experten.

"Die US-Notenbank hält sich bedeckt und möchte keine allzu großen Erwartungen wecken", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch