Euro-Finanzminister geben Defizitsünder Frankreich Aufschub

Die Euro-Finanzminister haben Frankreich zwei Jahre mehr zum Sparen gewährt. Damit folgten sie dem Vorschlag der EU-Kommission, wie der Rat am Dienstag mitteilte. Die Pariser Regierung hat nun bis 2017 Zeit, sein Haushaltsdefizit auf die EU-Defizitgrenze von maximal drei Prozent der Wirtschaftsleistung zu senken. Paris hatte schon zweimal Aufschub bekommen.


"Frankreich muss jetzt seine Anstrengungen verstärken", forderte der zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis. Die Minister forderten Frankreich aber auf, die für 2015 vorgesehenen zusätzlichen Sparmaßnahmen vollständig umzusetzen. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hatte am Vortag gesagt, im Gegenzug werde Paris noch im April weitere Sparmaßnahmen im Umfang von vier Milliarden Euro für 2015 präsentieren.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die Verlängerung nach Angaben aus EU-Kreisen indes skeptisch. Gute Gründe gäbe es allenfalls für eine Frist von einem Jahr.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte