Euro fällt wegen Handelskonflikt - Dollar profitiert

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.

Die Situation am Devisenmarkt wird durch den Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt beherrscht. Nach bereits verhängten Strafzöllen drohen beide Seiten mit zusätzlichen Einfuhrzöllen auf Waren. Volkswirte sehen die Gefahr einer schweren Beeinträchtigung des Welthandels und der konjunkturellen Entwicklung.

In dieser Situation sind viele Anleger auf der Suche nach Sicherheit. Gefragt sind vor allem der japanische Yen und der Schweizer Franken, die traditionell als sichere Anlaufstellen gelten. Die Commerzbank erklärt die Dollarstärke über die Geldpolitik: Einfuhrzölle können demnach zu steigenden Güterpreisen in den USA führen und raschere Zinsanhebungen durch die US-Notenbank nach sich ziehen. Soweit dieser Effekt nicht durch konjunkturelle Bremsspuren kompensiert wird, kann der US-Dollar zulegen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87693 (0,87655) britische Pfund, 126,78 (128,27) japanische Yen und 1,1501 (1,1554) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1.276,15 (1.281,55) Dollar festgelegt.

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