Euro bleibt nach historischem EZB-Schritt unter Druck =

Frankfurt - Der Euro ist am Freitag weiter unter starkem Druck gestanden. In der Früh nach der Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), eine neue Geldschwemme zu starten, kostete die europäische Gemeinschaftswährung im Tief 1,1315 US-Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit September 2003.

Allein am Donnerstag hatte der Euro in der Spitze um drei Cent nachgegeben. Die EZB hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,1618 (Mittwoch: 1,1593) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Donnerstag gegen 22.00 Uhr bei 1,1355 Dollar.

In einem historischen Schritt hatte die EZB am Donnerstag beschlossen, ab März in den Großankauf von Staatsanleihen einzusteigen. Mit insgesamt mehr als einer Billion Euro wollen sich die Währungshüter um ihren Chef Mario Draghi gegen die Wachstums- und Inflationsschwäche im Euroraum stemmen. Ob das gelingt, ist unter Ökonomen umstritten. Ein erwünschter Nebeneffekt der Geldschwemme: Der Euro hat stark abgewertet, was den Außenhandel über günstigere Exporte beflügeln könnte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte