Euro vor EZB-Entscheidung mit 1,0905 Dollar kaum verändert

Frankfurt - Der Euro hat am Donnerstag in der Nähe der Marke von 1,09 US-Dollar notiert. In der Früh kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,0905 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Im asiatischen Handel war ein Euro zeitweise weniger als 1,09 Dollar wert gewesen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0907 (Dienstag: 1,0868) Dollar festgelegt. In New York notierte der Euro am Mittwoch gegen 22 Uhr bei 1,0891 Dollar.

Der Donnerstag steht im Zeichen der Geldpolitik. Die EZB wird am Nachmittag nach einer Zinssitzung ihre Entscheidungen verkünden. Es werden keine weiteren Schritte gegen die ungewöhnlich schwache Inflation erwartet, weil die Notenbank schon im Dezember tätig geworden ist.

Allerdings haben die Befürworter einer noch lockereren Geldpolitik in den vergangenen Wochen zahlreiche Argumente erhalten. Dazu zählen die von China und dem Ölpreisverfall ausgehenden Börsenturbulenzen sowie Inflationserwartungen in der Nähe ihres Rekordtiefs.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen