Euro auf Talfahrt - Türkische Lira nach Abstufung unter Druck

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2007 (Montag: 1,2079) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8328 (0,8279) Euro.

Händler sprachen von einer Dollar-Stärke. Die amerikanische Währung konnte zu fast allen wichtigen Devisen an Wert gewinnen. Unter anderem wird dies mit dem robusten Aufschwung in den USA begründet. "Die Wirtschaft läuft rund", kommentierte Expertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank die Lage in der größten Volkswirtschaft der Welt. Außerdem herrsche auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt nahezu Vollbeschäftigung und die Inflation liege in etwa bei dem von der US-Notenbank Fed angestrebten Ziel von zwei Prozent.

Vor dem Hintergrund des robusten Aufschwungs rechnen Ökonomen weiter mit einem langsamen Anstieg der Zinsen in den USA. Nahezu alle Experten gingen davon aus, dass die amerikanischen Währungshüter bei der Zinsentscheidung am Abend noch keine Änderung der Geldpolitik vornehmen werden. Der Leitzins dürfte demnach zunächst in der Spanne zwischen 1,50 Prozent und 1,75 Prozent bleiben.

Mit deutlichen Kursverlusten reagierte die türkische Lira auf die jüngste Kreditbewertung durch die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Unter anderem kritisierte S&P die steigenden Haushaltsdefizite der Türkei und stufte das Land tiefer in den sogenannten "Ramschbereich". Dieser kennzeichnet spekulative Anlagen mit einem höheren Risiko.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8804 (Montag: 0,8796) britische Pfund, 131,84 (132,12) japanische Yen und 1,1957 (1,1968) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete im freien Handel am Nachmittag 1.304,25 Dollar. Gefixt wurde die Feinunze Gold in London zuletzt am Dienstag mit 1.307,10 (Montag: 1.313,20) Dollar.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte