Euro über 1,17 US-Dollar - Pfund unter Druck

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte davor den Referenzkurs auf 1,1707 (Donnerstag: 1,1742) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8542 (0,8516) Euro.

Die Krise zwischen der spanischen Region Katalonien und dem spanischen Zentralstaat ist nach wie vor ungelöst. Während die Regionalregierung in Barcelona auf Unabhängigkeit von Spanien besteht, verweist die Zentralregierung in Madrid auf einen Verfassungsbruch und besteht auf einem Verbleib bei Spanien. "Die politischen Turbulenzen um Katalonien dürften weiter anhalten", sagte Experte Manuel Andersch von der BayernLB.

Zeitweise belastet wurde der Eurokurs auch durch Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Zwar waren im September erstmals seit sieben Jahren wieder Stellen abgebaut worden. Allerdings gelten die Zahlen als verzerrt durch die Auswirkungen der schweren Wirbelstürme Harvey und Irma. Dagegen überraschte die US-Wirtschaft mit einem spürbaren Anstieg der Stundenlöhne. Steigende Löhne gelten als Voraussetzung für weitere Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed.

Unter anhaltendem Druck stand dagegen das britische Pfund. Analysten begründeten dies mit zunehmenden Spekulationen auf eine Ablösung von Premierministerin Theresa May. Nach einer verunglückten Rede auf dem Parteitag der konservativen Partei steht diese unter erhöhtem Druck. Das britische Analysehaus Capital Economics warnt vor schwerwiegenden Auswirkungen auf die Brexit-Verhandlungen, sollte die Regierungsspitze tatsächlich ausgewechselt werden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89535 (0,89153) britische Pfund, 132,23 (132,05) japanische Yen und 1,1473 (1,1472) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1261,80 (1274,50) Dollar gefixt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte