Euro legte weiter zu

Frankfurt am Main - Der Euro hat am Mittwoch seine Kursgewinne vom Vortag ausgebaut. In der Früh kostete die Gemeinschaftswährung 1,0955 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag noch auf 1,0868 Dollar festgelegt.

Am Markt wurden die Euro-Gewinne mit der schlechten Börsenstimmung in Asien und der anhaltenden Talfahrt der Ölpreise begründet. Aus Unsicherheit suchten Anleger sichere Häfen. Am Devisenmarkt sind das zurzeit vor allem der japanische Yen und der Euro. Währungen von Ländern mit starker Rohstoffproduktion wie Australien oder Neuseeland standen dagegen unter Abwertungsdruck.

Im Laufe des Mittwoch dürften US-amerikanische Inflationszahlen große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wegen des Ölpreisverfalls dürfte die Gesamtinflation zwar schwach bleiben, die Kerninflation ohne Energie dürfte jedoch zulegen. Dennoch gibt es zunehmend Zweifel, ob die US-Notenbank ihren Ende 2015 begonnen Straffungskurs bei den Zinsen fortsetzt. Mehrere Zentralbanker hatten sich zuletzt besorgt gezeigt, weil die Inflationserwartungen deutlich gefallen sind.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los