EU-Wirtschaft wuchs um vierten Quartal 2015 um 0,4 Prozent

Die Wirtschaft ist in der EU im vierten Quartal 2015 gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres um 0,4 Prozent gewachsen. In der Eurozone wurde laut Eurostat-Daten vom Dienstag ein Plus von 0,3 Prozent erzielt. Österreich kam auf ein BIP-Wachstum von 0,2 Prozent. Spitzenreiter ist Schweden mit +1,3 Prozent. Schlusslicht Kroatien weist eine sinkende Wirtschaftsleistung (-0,5 Prozent) auf.

Österreich liegt mit plus 0,2 Prozent nur an neuntletzter Stelle unter den 28 Staaten. Hinter Schweden folgen Estland (+1,2 Prozent), Rumänien und Polen (je +1,1 Prozent), Slowakei und Ungarn (je +1,0 Prozent), Spanien (+0,8 Prozent), Bulgarien (+0,7 Prozent), Slowenien (+0,6 Prozent), Großbritannien und Litauen (je +0,5 Prozent), Zypern (+0,4 Prozent), Deutschland, Frankreich, Niederlande und Belgien (je +0,3 Prozent), Österreich, Portugal und Dänemark (je +0,2 Prozent), Finnland, Italien und Griechenland (je +0,1 Prozent), Tschechien blieb unverändert (0,0 Prozent) sowie Lettland (-0,3 Prozent) und Kroatien (-0,5 Prozent).

Im Jahresabstand - viertes Quartal 2014 zu viertem Quartal 2015 - gab es eine Zunahme des Wirtschaftswachstums in der EU von 1,8 Prozent und in der Eurozone eine Steigerung von 1,6 Prozent. Österreichs BIP stieg um 1,2 Prozent. Den stärksten Anstieg gab es im Jahresvergleich in Schweden (+4,5 Prozent), Griechenland war auf der anderen Seite das einzige EU-Land mit einem negativen Wachstum (-0,8 Prozent).

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma