EU will Vernetzung mit Asien stärken

Brüssel/Peking (APA) - Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und Verkehrskommissarin Violeta Bulc haben am Mittwoch einen Plan präsentiert, wie die Vernetzung mit Asien verbessert werden soll. Asien sei der Kontinent mit den höchsten Wachstumsquoten und brauche 1,3 Billionen Euro jährlich für Infrastrukturinvestitionen, sagte Mogherini. Darauf wolle die EU im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) reagieren.

Für den Auswärtigen Dienst der EU seien laut Vorschlag der Kommission für die Jahre 2021 bis 2027 123 Mrd. Euro vorgesehen, darunter 60 Mrd. für externe Investitionen. "Falls die Entscheidung in diese Richtung fällt, haben wir drei oder vier mal so viel Geld wie bisher zu Verfügung", betonte Mogherini.

Die Strategie der EU sei auch nicht als Konkurrenz zur chinesischen Seidenstraßen-Initiative zu sehen, vielmehr "teilen wir mit China die Auffassung, dass die Verbindungen zwischen Asien und Europa gestärkt werden müssen", betonte Mogherini. Das hätten auch ihre Gespräche in anderen asiatischen Staaten ergeben.

Die EU-Strategie setze jedenfalls auf Nachhaltigkeit und einen umfassenden Ansatz, der neben Verkehrsverbindungen auch Energie sowie digitale und menschliche Verbindungen umfassen soll. Zudem solle der EU-Ansatz auf internationalen Regeln beruhen, betonte die EU-Außenbeauftragte.

Bulc betonte, Vernetzung sei der Schlüssel zu wirtschaftlicher Entwicklung, "vor allem bringt es die Menschen zusammen". Bisher würden 70 Prozent des Warenverkehrs über See, 25 Prozent in der Luft und nur fünf Prozent über Land abgewickelt. Daher gebe es großen Bedarf etwa die Eisenbahnverbindungen auszubauen.

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