EU will schwarze Liste mit Steueroasen weiter verkleinern

Brüssel (APA/Reuters) - Die Europäische Union will noch drei weitere Staaten von ihrer umstrittenen schwarzen Liste der Steueroasen nehmen. Dabei handle es sich um Bahrain, die Marshallinseln und St. Lucia, heißt es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument einer EU-Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des EU-Finanzministertreffens in einer Woche. Damit würden nur noch sechs Staaten als Steueroasen eingestuft.

Die EU-Länder hatten vor drei Monaten nach langem Tauziehen eine Liste von 17 Ländern gebilligt, die nach ihrer Ansicht Steuertrickser unterstützen. Ende Jänner wurde aber bereits eine Reihe von Staaten wie Panama gestrichen. Der mittelamerikanische Staat kam vor zwei Jahren wegen der Enthüllungen in den "Panama Papers" über die Geschäfte einer Steuerkanzlei, die Kunden beim Verstecken von Geld vor dem Fiskus half, in die Schlagzeilen. Die EU-Finanzminister müssen der Änderung auf ihrem regelmäßigen Treffen nächsten Dienstag in Brüssel noch zustimmen.

Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Außenhandelsverband BGA hat wegen der von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Handelskonflikte und anderer Risiken seine Exportprognose für das laufende Jahr deutlich gesenkt. Das Wachstumstempo im Außenhandel werde im zweiten Halbjahr nachlassen, sagte BGA-Präsident Holger Bingmann am Mittwoch laut Redetext.
 

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Deutscher Handelsverband nahm Exportprognose deutlich zurück

München (APA/AFP) - Die deutsche Regierung will den Ausbau der Stromnetze beschleunigen und dafür wirksamere Maßnahmen gegen Verzögerungen auf den Weg bringen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf einen Gesetzesentwurf des Wirtschaftsministeriums berichtete, sollen Leitungen entlang bestehender Trassen künftig schneller geplant werden können.
 

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Deutschland will Bau neuer Stromleitungen beschleunigen

Berlin (APA/dpa) - Der Chef der deutschen Anti-Geldwäsche-Einheit FIU, Christof Schulte, warnt vor einer Zunahme krimineller Machenschaften im Immobiliensektor. "Immobilien sind wegen ihres wirtschaftlichen Wertes ein besonders potentes Mittel zum Reinwaschen inkriminierter Gelder", sagte Schulte.
 

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Geldwäsche mit "Betongold": Deutscher Ermittler warnt vor Zunahme