EU will schwarze Liste mit Steueroasen weiter verkleinern

Brüssel (APA/Reuters) - Die Europäische Union will noch drei weitere Staaten von ihrer umstrittenen schwarzen Liste der Steueroasen nehmen. Dabei handle es sich um Bahrain, die Marshallinseln und St. Lucia, heißt es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument einer EU-Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des EU-Finanzministertreffens in einer Woche. Damit würden nur noch sechs Staaten als Steueroasen eingestuft.

Die EU-Länder hatten vor drei Monaten nach langem Tauziehen eine Liste von 17 Ländern gebilligt, die nach ihrer Ansicht Steuertrickser unterstützen. Ende Jänner wurde aber bereits eine Reihe von Staaten wie Panama gestrichen. Der mittelamerikanische Staat kam vor zwei Jahren wegen der Enthüllungen in den "Panama Papers" über die Geschäfte einer Steuerkanzlei, die Kunden beim Verstecken von Geld vor dem Fiskus half, in die Schlagzeilen. Die EU-Finanzminister müssen der Änderung auf ihrem regelmäßigen Treffen nächsten Dienstag in Brüssel noch zustimmen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch