EU will am Samstag mit USA und Japan über Handel reden

Brüssel/Tokio (APA/Reuters) - Inmitten des Zollstreits mit den USA will EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Samstag mit Vertretern der USA und Japans sprechen. Das seit Wochen geplante Treffen in Brüssel solle genutzt werden, um dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer die Position der Europäischen Union deutlich zu machen, sagte ein Vertreter der EU-Kommission am Donnerstag.

Die EU hat die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu erheben, scharf kritisiert und mit Gegenmaßnahmen gedroht. "Das hat die Umstände des Treffens signifikant verändert", sagte der Kommissionsvertreter. "Die Kooperation der drei Staaten steht nach den Entwicklungen der vergangenen Woche in Frage."

Die USA, die EU und Japan haben beim Treffen der Welthandelsorganisation WTO im Dezember vereinbart, gemeinsam gegen Stahl-Überkapazitäten vorzugehen. Sie haben China wiederholt für seine Subventionen an Staatskonzerne kritisiert. Für Ärger sorgen die chinesischen Überkapazitäten zum Beispiel in der Stahl- und Aluminiumindustrie und die daraus resultierenden Billigexporte, mit denen der Weltmarkt geflutet wird.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"