EU wies 2017 Handelsdefizit mit China von 177 Mrd. Euro auf

Brüssel (APA) - Die EU wies im Vorjahr ein Handelsdefizit mit China von 177 Mrd. Euro auf. Nach Angaben von Eurostat vom Dienstag betrugen die Exporte der EU nach China 198 Mrd. Euro. Dagegen machten die Importe 375 Mrd. Euro aus. Bei den Einfuhren ist China auch der größte Handelspartner der EU. Dann folgen die USA mit 255 Mrd. Euro.

Innerhalb der EU waren die Niederlande 2017 der Hauptimporteur mit Waren im Wert von 83,06 Mrd. Euro, vor Deutschland (72,4 Mrd. Euro), Großbritannien (52,6 Mrd. Euro), Italien (28,4 Mrd. Euro) und Frankreich (28,0 Mrd. Euro). Österreich liegt mit Einfuhren von 5,14 Mrd. Euro auf Rang 13 unter den 28 EU-Staaten. Schlusslichter sind in diesem Bereich Malta (0,17 Mrd. Euro), Luxemburg (0,32 Mrd. Euro) und Lettland (0,44 Mrd. Euro).

Bei den Exporten aus der EU nach China liegt Deutschland mit 87,27 Mrd. Euro unangefochten an der Spitze. Großbritannien kommt auf Platz zwei mit 18,94 Mrd. Euro Ausfuhren ins Reich der Mitte, dann folgen Frankreich (18,86 Mrd. Euro), Italien (13,51 Mrd. Euro) und die Niederlande (12,25 Mrd. Euro). Österreichs Ausfuhren nach China betrugen im Vorjahr 3,93 Mrd. Euro - das ist Platz elf. Die geringsten Exporte wurden laut Eurostat für Malta (0,038 Mrd. Euro), Zypern (0,062 Mrd. Euro) und Kroatien (0,125 Mrd. Euro) ausgewiesen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte