EU-Warnung zu Brexit-Risiken setzt britischem Pfund zu

London (APA/Reuters) - Aus Furcht vor einem Scheitern der Verhandlungen über die Beziehungen Großbritanniens zur EU nach dem Brexit ziehen sich Anleger aus dem Pfund Sterling zurück. Der Kurs fiel am Freitag um bis zu 0,9 Prozent auf ein Dreieinhalb-Wochen-Tief von 1,3788 Dollar. Gleichzeitig verteuerte sich der Euro um 0,8 Prozent auf 0,8876 Pfund.

Auslöser war die Mahnung des EU-Chefunterhändlers Michel Barnier, das Vereinigte Königreich könne nur dann den wirtschaftlichen Status Quo sichern, wenn es sich an alle Regeln halte. "Barniers Aussagen erhöhen das Risiko, dass eine Übergangsregelung wohl doch nicht so leicht gefunden werden kann, wie der Markt erwartet hatte", sagte Devisenanalyst Lee Hardman von der Bank Mitsubishi UFJ. Da die Brexit-Risiken wieder auf dem Radar der Anleger aufgetaucht seien, rücke die Aussicht auf eine baldige Zinserhöhung der Bank von England (BoE) in den Hintergrund, ergänzte sein Kollege Hamish Muress vom Finanzdienstleister OFX.

In den vergangenen Wochen hatte das Pfund dank der Hoffnung auf großzügige Übergangsregelungen bei den Wirtschaftsbeziehungen nach dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU zeitweise um mehr als vier Prozent aufgewertet.

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New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.
 

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US-Börsen starten zur Eröffnung durch

Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.
 

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Schattenwirtschaft in Italien macht 12,4 Prozent des BIP aus