EU-Warnung wegen verbotener Gentechnik in Tierfutter

Paris (APA/AFP) - Wegen gentechnisch veränderter Zusätze in Tierfutter hat die EU Alarm ausgelöst. Das Futter mit den in Europa nicht zugelassenen Bestandteilen sei in Frankreich in den Handel gelangt, meldete die Anti-Betrugsbehörde im Wirtschaftsministerium in Paris am Donnerstag. Die anderen Mitgliedstaaten wurden über das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel alarmiert, wie die EU-Kommission mitteilte.

Nach Informationen der Zeitung "Le Monde" handelt es sich um Tierfutter des japanischen Lebensmittelkonzerns Ajinomoto. Darin seien gentechnisch veränderte Bestandteile von Aminosäuren aufgetaucht, die dem Futter für Wiederkäuer, Schweine und Lachse beigesetzt worden seien.

Der Konzern selbst erklärte, das Futter sei durch einen "Fehler der Verwaltung" in der EU auf den Markt gelangt. Laut "Le Monde" wurde das Tierfutter unter anderem in den Baltenstaaten sowie in Rumänien, Ungarn und Italien verkauft.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz