EU-Warnung wegen verbotener Gentechnik in Tierfutter

Paris (APA/AFP) - Wegen gentechnisch veränderter Zusätze in Tierfutter hat die EU Alarm ausgelöst. Das Futter mit den in Europa nicht zugelassenen Bestandteilen sei in Frankreich in den Handel gelangt, meldete die Anti-Betrugsbehörde im Wirtschaftsministerium in Paris am Donnerstag. Die anderen Mitgliedstaaten wurden über das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel alarmiert, wie die EU-Kommission mitteilte.

Nach Informationen der Zeitung "Le Monde" handelt es sich um Tierfutter des japanischen Lebensmittelkonzerns Ajinomoto. Darin seien gentechnisch veränderte Bestandteile von Aminosäuren aufgetaucht, die dem Futter für Wiederkäuer, Schweine und Lachse beigesetzt worden seien.

Der Konzern selbst erklärte, das Futter sei durch einen "Fehler der Verwaltung" in der EU auf den Markt gelangt. Laut "Le Monde" wurde das Tierfutter unter anderem in den Baltenstaaten sowie in Rumänien, Ungarn und Italien verkauft.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los