EU-Warnung wegen verbotener Gentechnik in Tierfutter

Paris (APA/AFP) - Wegen gentechnisch veränderter Zusätze in Tierfutter hat die EU Alarm ausgelöst. Das Futter mit den in Europa nicht zugelassenen Bestandteilen sei in Frankreich in den Handel gelangt, meldete die Anti-Betrugsbehörde im Wirtschaftsministerium in Paris am Donnerstag. Die anderen Mitgliedstaaten wurden über das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel alarmiert, wie die EU-Kommission mitteilte.

Nach Informationen der Zeitung "Le Monde" handelt es sich um Tierfutter des japanischen Lebensmittelkonzerns Ajinomoto. Darin seien gentechnisch veränderte Bestandteile von Aminosäuren aufgetaucht, die dem Futter für Wiederkäuer, Schweine und Lachse beigesetzt worden seien.

Der Konzern selbst erklärte, das Futter sei durch einen "Fehler der Verwaltung" in der EU auf den Markt gelangt. Laut "Le Monde" wurde das Tierfutter unter anderem in den Baltenstaaten sowie in Rumänien, Ungarn und Italien verkauft.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte