EU-Vorsitz - Online-Umfrage: 35 Prozent für Austritt aus der Union

Wien (APA) - Mit 56 Prozent hat sich in einer Online-Umfrage im Mai die Mehrheit für einen Verbleib Österreichs in der EU ausgesprochen. Gut ein Drittel (35 Prozent) der Befragten befürwortete einen Austritt, 9 Prozent machten keine Angabe, wie das Meinungsforschungsinstitut Akonsult heute, Freitag, bekanntgab.

"Mit zunehmendem Alter steigt allerdings die Ablehnung gegenüber der EU", stellte Akonsult-Chefin Kristin Allwinger fest. Bei den über 60-Jährigen habe die Mehrheit (52 Prozent) für einen Austritt Österreichs votiert.

Das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU beurteilte die Mehrheit aller Befragten negativ - 58 Prozent halten den Brexit für schlecht, 37 Prozent halten ihn für gut.

Vom EU-Ratsvorsitz Österreichs in der zweiten Jahreshälfte erwarten sich die Befragten an erster Stelle "eine neue europäische Vision" (31 Prozent). "Mit einer neuen Vision verbinden die Menschen aber eher mehr Bürgernähe und Rücksichtnahme auf die Wünsche der Bevölkerung und nicht die ganz große europäische Vision", so Allwinger.

Dass Österreich in der EU durch den Vorsitz künftig eine wichtigere Rolle spielt, glauben 25 Prozent der Befragten. Ebenfalls rund ein Viertel rechnet hingegen nur mit einer Abwicklung des Vorsitzes ohne Zwischenfälle.

Akonsult führte die Umfrage zwischen 15. und 22. Mai unter bundesweit 604 Personen (über 16 Jahre) im Auftrag der Regionalmedien Austria durch.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte