EU und Vietnam über Freihandelsabkommen einig

Die Europäische Union und Vietnam haben nach zweieinhalb Jahren Verhandlungen eine Grundsatzeinigung über ein Freihandelsabkommen erzielt. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström sagte am Dienstag in Brüssel, beide Seiten würden 99 Prozent ihrer Zölle abbauen. Vietnam hat dazu zehn Jahre Zeit, die EU muss innerhalb von sieben Jahren ihre Zölle beseitigen.

Ausständig sei noch die Erstellung der entsprechenden Rechtstexte, sagte Malmström. Die EU-Kommissarin erwartet ein Inkrafttreten des Abkommens Ende 2017 oder Anfang 2018. Bevor das Freihandelsabkommen in Kraft treten kann, muss es von den EU-Handelsministern und dem Europaparlament genehmigt werden.

Malmström bezeichnete die Grundsatzeinigung als "großen Schritt in unseren Handelsbeziehungen". Mehr als 31 Millionen Jobs würden in Europa von Exporten abhängen. Der Zugang zu dem sich rasch entwickelnde Markt in Vietnam mit 90 Millionen Verbrauchern sei "eine großartige Nachricht".

Vietnam ist nach Angaben der EU-Kommission der viertwichtigste Handelspartner für die Europäer unter den zehn ASEM-Staaten (Asia Europe Meeting). Für Vietnam ist die EU der zweitwichtigste Handelspartner nach China.

Der Warenhandel erreichte 2014 einen Umfang von 28,2 Mrd. Euro, mit Einfuhren im Wert von 22,1 Mrd. Euro aus Vietnam und Exporten aus der EU im Umfang von 6,2 Mrd. Euro. Der Dienstleistungshandel erreichte 2013 ein Volumen von 2,9 Mrd. Euro, mit einem leichten Überschuss für die EU.

Die EU ist außerdem sechstgrößter Investor in Vietnam. 2013 erreichte das Volumen der europäischen Direktinvestitionen in Vietnam 500 Mio. Euro.

Nach dem neuen Freihandelsabkommen muss Vietnam 65 Prozent seiner Importzölle zum Inkrafttreten abbauen, die restlichen Zölle müssen innerhalb von zehn Jahren fallen. Übergangsfristen gibt es für Maschinen, Fahrzeugteile, Chemikalien und Lebensmittel.

kika/Leiner-Mutter Steinhoff muss Bilanz für 2016 ändern

Wirtschaft

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Traun (APA) - Der Gastronomiegroßhändler Transgourmet hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 22 Mio. auf 538 Mio. Euro gesteigert. Herausragend gewachsen seien die Frischebereiche Fisch, Fleisch sowie Obst und Gemüse, teilte die Österreich-Tochter der zum Schweizer Handelsunternehmen Coop gehörenden Transgourmet in einer Presseaussendung am Dienstag mit.
 

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Gastro-Großhändler Transgourmet mit plus 22 auf 538 Mio. Euro Umsatz

Seoul (APA/Reuters) - GM fordert Insidern zufolge in Südkorea staatliche Hilfen, um die Produktion in dem asiatischen Land aufrecht zu erhalten. Im Gegenzug habe der US-Autobauer angeboten, Schulden der südkoreanischen Tochter von 2,2 Mrd. Dollar (1,77 Mrd. Euro) in Aktien umzuwandeln, sagten vier mit den Überlegungen vertraute Personen am Dienstag.
 

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GM fordert für Verbleib in Südkorea staatliche Hilfe - Insider