EU verhängt 997 Mio. Euro Strafe über Apple-Zulieferer Qualcomm

Brüssel/San Diego (Kalifornien)/Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Der US-Chiphersteller Qualcomm soll in Europa wegen Verstößen gegen Wettbewerbsregeln eine Strafe in Höhe von 997 Mio. Euro zahlen. Deas Unternehmen habe einer Untersuchung zufolge "Milliarden von US-Dollar an Apple gezahlt, damit Apple nicht bei der Konkurrenz kauft", teilte EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch in Brüssel mit.

Konkurrenten seien dadurch in rechtswidriger Weise mehr als fünf Jahre lang vom Markt für sogenannte LTE-Basisband-Chipsätze ausgeschlossen worden. Diese sorgen in vielen Smartphones und Tablets für die Funkverbindung.

Für Qualcomm ist die Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter ein weiterer schwerer Rückschlag. Das Unternehmen sieht sich derzeit mit einem feindlichen Übernahmeversuch des US-Rivalen Broadcom konfrontiert. Zudem liefert sich Qualcomm seit Monaten einen Rechtsstreit mit seinem wichtigen Kunden Apple.

Frankfurt (APA/Reuters) - Steigende Risiken und ein geringeres globales Wachstum werden aus Sicht der Ratingagentur Moody's das Kreditumfeld im nächsten Jahr eintrüben. Die Bonitätsexperten erwarten für das kommende Jahr steigende Finanzierungskosten, wie sie in einem am Montag veröffentlichten Bericht schrieben.
 

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Moody's erwartet schlechteres Kreditumfeld im nächsten Jahr

Rom (APA/dpa-AFX) - Die italienische Industrie hat ihre Gesamtproduktion im September nur leicht verringert. Nach Angaben des Statistikamts Istat vom Montag lag die Herstellung 0,2 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Analysten hatten im Mittel einen stärkeren Rückgang um 0,5 Prozent befürchtet. Im Jahresvergleich stieg die gesamte Produktion um 1,3 Prozent. Das lag über den Markterwartungen.
 

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Italiens Industrieproduktion fällt nur leicht

Wien (APA) - Im Gegensatz zu den streikenden Metallern haben die Beamten am Montagnachmittag ihre zweite Runde der Gehaltsverhandlungen in positiver Stimmung begonnen. Nicht ganz einig waren sich vor Beginn der Gespräche allerdings Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Norbert Schnedl, wer den ersten Schritt machen soll.
 

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Beamte - Positive Stimmung vor zweiter Gehaltsrunde