EU-Untersuchung von Steuer-Deals mit Apple & Co vor Abschluss

Die EU-Kommission hat die Steuer-Deals von internationalen Großkonzernen zwar untersucht. Aber die Entscheidungen werden vorerst noch nicht gefällt.

Cupertino (Kalifornien)/Seattle In ihrem Kampf gegen Steuerflucht internationaler Konzerne sieht die EU-Kommission Fortschritte. Die Untersuchung von Steuervereinbarungen einzelner Länder mit Apple, Amazon und Starbucks sei inzwischen vorangekommen, sagte der Vize-Generaldirektor der Brüsseler Behörde, Gert-Jan Koopman, am Donnerstag auf einer Konferenz.

Erste Entscheidungen seien in den nächsten Monaten zu erwarten. Die EU-Kommission untersucht, ob individuelle Steuer-Vereinbarungen großer Unternehmen mit einzelnen Ländern der Europäischen Union den Wettbewerb verzerren. Wegen günstiger Steuer-Deals zahlen Großkonzerne auf ihre in der EU erzielten Gewinne oft nur minimale Abgaben.

Eigentlich hätte die Überprüfung der Steuervereinbarungen schon Mitte des Jahres abgeschlossen werden sollen. Doch Anfang Mai hatte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager eingeräumt, dass ihre Ermittler diesen Zeitplan nicht einhalten können. Hintergrund seien Schwierigkeiten, an die relevanten Informationen zu gelangen. Konkret im Visier hat die Dänin die Übereinkünfte des iPhone-Herstellers Apple mit Irland, der Kaffeehauskette Starbucks mit den Niederlanden sowie des Onlinehändlers Amazon und einer Sparte des italienischen Autoherstellers Fiat mit Luxemburg.

Paris (APA/AFP) - Die L'Oreal-Erbin Liliane Bettencourt ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilte am Donnerstag die Tochter der Multi-Milliardärin mit, deren Finanzaffären jahrelang Frankreich und die Anhänger des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy in Atem gehalten hatten. Bettencourt starb demnach "friedlich" zu Hause.
 

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L'Oreal-Milliardärin Liliane Bettencourt ist tot

London (APA/AFP) - Vor einer Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May zum Brexit hat die EU den Druck auf London erhöht. Er halte eine rasche Einigung über den Rückzug Großbritanniens aus der Europäischen Union noch für möglich, sagte EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Donnerstag in Rom. Dafür müsse London aber "ab nächster Woche" konkrete Vorschläge vorlegen.
 

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EU erhöht Druck auf London vor nächster Brexit-Verhandlungsrunde

Washington (APA/AFP) - Mercedes weitet seine Produktion in den USA deutlich aus. Zusätzlich eine Mrd. Dollar (832,85 Mio. Euro) soll in den Standort im Südstaat Alabama investiert werden, teilte der Autobauer am Donnerstag anlässlich der Feier zum 20. Jahrestag des Produktionsbeginns in dem Werk in Tuscaloosa mit. Das Werk wird unter anderem auch vom heimischen Stahl- und Technologiekonzern voestalpine beliefert.
 

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Mercedes investiert eine Milliarde Dollar in US-Standort