EU unterstützt Georgien mit 45 Millionen Euro

Brüssel (APA) - Die EU unterstützt Georgien mit weiteren 45 Millionen Euro. Die Europäische Kommission unterzeichnete mit Georgien eine Vereinbarung über entsprechende Makrofinanzhilfen, um das Land bei der Deckung seines Außenfinanzierungsbedarfs sowie bei Wirtschaftsreformen zu unterstützen, teilte die Brüsseler EU-Behörde am Freitag mit.

Georgien habe zwar große Fortschritte gemacht, die Wirtschaft des Landes stehe jedoch vor regionalen Herausforderungen und weise wirtschaftliche Ungleichgewichte auf, hieß es. Die EU-Hilfe soll ein Programm ergänzen, das Georgien mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) durchführt.

Bis zu zehn Millionen Euro werden als Zuschüsse und die verbleibenden 35 Millionen Euro in Form mittelfristiger Darlehen zu vergünstigten Bedingungen gewährt, teilte die Kommission mit. Die Finanzhilfe werde in zwei Tranchen ausgezahlt. Sie sei an die Erfüllung bestimmter politischer Auflagen geknüpft, die zwischen Georgien und der EU vereinbart wurden, etwa die Achtung demokratischer Mechanismen, der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte. Die Auszahlung werde auch davon abhängig gemacht, dass gute Fortschritte bei der Umsetzung des IWF-Programms erzielt werden.

Die neue Makrofinanzhilfe der EU ist die dritte seit 2008. Bereits zwei Mal hatte die EU Georgien 46 Millionen Euro gewährt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte