EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.

Dieser Vorteil überwiege die Nachteile, vor allem den bürokratischen Mehraufwand und die steigenden Dokumentationspflichten.

Rund elf Prozent der befragten Unternehmen kannten die DSGVO gar nicht. "Hier besteht die Gefahr, dass die Verordnung auf die leichte Schulter genommen wird", sagte Kirsten Pedd von der EOS Gruppe, einer Tochtergesellschaft des Otto-Konzerns. Ein Viertel der 3.000 Unternehmen aus 15 Ländern kennt zwar die DSGVO, hält sie aber für das eigene Geschäft für wenig bis gar nicht relevant. Die DSGVO soll den Schutz personenbezogener Daten innerhalb der EU sicherstellen und den freien Datenverkehr gewährleisten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro