EU und Türkei bauen trotz Differenzen Verkehrszusammenarbeit aus

Ankara/Brüssel (APA) - Die EU und die Türkei bauen trotz der in jüngster Zeit gestiegenen Differenzen ihre Zusammenarbeit im Verkehrsbereich aus. EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc erklärte Montag nach einem Treffen mit dem türkischen Verkehrsminister Ahmet Arslan, es gebe ein "neues Momentum" für die Kooperation. Die EU unterstütze voll den Ausbau des Schienenverkehrs.

Dies habe auch einen deutlichen Mehrwert für die EU, sagte Bulc. Sie verwies auf die Bedeutung der Verbindung des Eisenbahnverkehrs zwischen der EU und Asian über die Türkei. Auch darüber hinaus gebe es Projekte von gemeinsamem Interesse. Bulc verwies auf die Verkehrssicherheit, wo beide Seiten mehr tun müssten. Im Juli habe der türkische Premierminister den Plan für die "Vision Null" bei Verkehrsopfern mit unterzeichnet. Ferner sei auch die Zusammenarbeit im Luftfahrtsektor wesentlich. Die Vereinbarung könnte die Ticketpreise um 50 Prozent reduzieren.

Arslan wollte sich auf andere Themen des schwierigen Verhältnisses zwischen der EU und der Türkei nicht einlassen. Man solle den Verkehrssektor, und dafür sei er zuständig, nicht mit anderen Dingen verknüpfen.

Bulc sprach von einem sehr konstruktiven Ansatz, der in die richtige Richtung gehe. Natürlich gebe es im Verhältnis noch mehrere schwierige Felder. Aber es sei wichtig, eine Lösung zu finden.

Wien/Frankfurt (APA/Reutes/dpa) - Der neue Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing greift durch: Laut verschiedenen internationalen Medienberichten will er sich von rund 10.000 Mitarbeitern, also einem Zehntel der Belegschaft, trennen und den Aktienhandel massiv eindampfen.
 

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Deutsche Bank streicht wohl 10.000 Jobs - Auch in Wien Kündigungen

Paris (APA/AFP) - Mehrere Jahre nach einem aufsehenerregenden Angriff auf Konzernverantwortliche von Air France sind ehemalige Mitarbeiter der Fluggesellschaft zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. In drei Fällen bestätigte das Pariser Berufungsgericht mit drei- bis viermonatigen Strafen am Donnerstag ein Urteil aus dem Jahr 2016.
 

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Frühere Air-France-Mitarbeiter nach Angriff auf Manager verurteilt

Zürich/Chur (APA/sda) - SwissLeaks soll eine neue Onlineplattform heißen, die schon bald als sichere Anlaufstelle für Schweizer Whistleblower fungieren will. Die Plattform wurde vor dem Hintergrund eines Baukartell-Skandals initiiert.
 

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SwissLeaks will Anlaufstelle für Schweizer Whistleblower werden