EU und Türkei bauen trotz Differenzen Verkehrszusammenarbeit aus

Ankara/Brüssel (APA) - Die EU und die Türkei bauen trotz der in jüngster Zeit gestiegenen Differenzen ihre Zusammenarbeit im Verkehrsbereich aus. EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc erklärte Montag nach einem Treffen mit dem türkischen Verkehrsminister Ahmet Arslan, es gebe ein "neues Momentum" für die Kooperation. Die EU unterstütze voll den Ausbau des Schienenverkehrs.

Dies habe auch einen deutlichen Mehrwert für die EU, sagte Bulc. Sie verwies auf die Bedeutung der Verbindung des Eisenbahnverkehrs zwischen der EU und Asian über die Türkei. Auch darüber hinaus gebe es Projekte von gemeinsamem Interesse. Bulc verwies auf die Verkehrssicherheit, wo beide Seiten mehr tun müssten. Im Juli habe der türkische Premierminister den Plan für die "Vision Null" bei Verkehrsopfern mit unterzeichnet. Ferner sei auch die Zusammenarbeit im Luftfahrtsektor wesentlich. Die Vereinbarung könnte die Ticketpreise um 50 Prozent reduzieren.

Arslan wollte sich auf andere Themen des schwierigen Verhältnisses zwischen der EU und der Türkei nicht einlassen. Man solle den Verkehrssektor, und dafür sei er zuständig, nicht mit anderen Dingen verknüpfen.

Bulc sprach von einem sehr konstruktiven Ansatz, der in die richtige Richtung gehe. Natürlich gebe es im Verhältnis noch mehrere schwierige Felder. Aber es sei wichtig, eine Lösung zu finden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte