EU und Türkei bauen trotz Differenzen Verkehrszusammenarbeit aus

Ankara/Brüssel (APA) - Die EU und die Türkei bauen trotz der in jüngster Zeit gestiegenen Differenzen ihre Zusammenarbeit im Verkehrsbereich aus. EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc erklärte Montag nach einem Treffen mit dem türkischen Verkehrsminister Ahmet Arslan, es gebe ein "neues Momentum" für die Kooperation. Die EU unterstütze voll den Ausbau des Schienenverkehrs.

Dies habe auch einen deutlichen Mehrwert für die EU, sagte Bulc. Sie verwies auf die Bedeutung der Verbindung des Eisenbahnverkehrs zwischen der EU und Asian über die Türkei. Auch darüber hinaus gebe es Projekte von gemeinsamem Interesse. Bulc verwies auf die Verkehrssicherheit, wo beide Seiten mehr tun müssten. Im Juli habe der türkische Premierminister den Plan für die "Vision Null" bei Verkehrsopfern mit unterzeichnet. Ferner sei auch die Zusammenarbeit im Luftfahrtsektor wesentlich. Die Vereinbarung könnte die Ticketpreise um 50 Prozent reduzieren.

Arslan wollte sich auf andere Themen des schwierigen Verhältnisses zwischen der EU und der Türkei nicht einlassen. Man solle den Verkehrssektor, und dafür sei er zuständig, nicht mit anderen Dingen verknüpfen.

Bulc sprach von einem sehr konstruktiven Ansatz, der in die richtige Richtung gehe. Natürlich gebe es im Verhältnis noch mehrere schwierige Felder. Aber es sei wichtig, eine Lösung zu finden.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"