EU und Mexiko wollen Anfang 2018 Freihandelsabkommen aktualisieren

Brüssel/Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Die EU und Mexiko wollen die Verhandlungen über ein aktualisiertes Freihandelsabkommen demnächst abschließen. "Wir haben eine Menge Fortschritte erzielt und sind kurz vor einem Abschluss", so EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström bei einem Auftritt mit dem mexikanischen Wirtschaftsminister, Ildefonso Guajardo, am Donnerstag in Brüssel. Eine umfassende politische Einigung soll Anfang 2018 stehen.

Ursprünglich sollten die Verhandlungen Ende des Jahres abgeschlossen werden. Die Handelsbeziehungen zwischen Mexiko und der EU sind derzeit durch ein 17 Jahre altes Abkommen geregelt, das aus Sicht beider Seiten ausgeweitet und modernisiert werden muss. Dabei geht es unter anderem um den Schutz von Herkunftsbezeichnungen landwirtschaftlicher Produkte.

Das Handelsvolumen zwischen Mexiko und der EU beträgt etwa 62 Mrd. US-Dollar (52,34 Mrd. Euro). Die EU zählt für Mexiko zu den wichtigsten Handelspartnern. Von 2000 bis 2015 flossen rund 156 Mrd. Dollar (131,7 Mrd. Euro) an Investitionen aus der EU nach Mexiko.

Angesichts protektionistischer Töne von US-Präsident Donald Trump will Mexiko seine Handelsbeziehungen zu anderen Ländern und Regionen ausbauen. "In Handelsbeziehungen geht es darum, Brücken zu bauen, keine Mauern", sagte Malmström.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte