EU und Kuba vertiefen Kooperation wegen Druck aus Washington

Brüssel (APA/AFP) - Die EU möchte ihre Kooperation mit Kuba vertiefen und stellt 18 Millionen Euro für den Ausbau erneuerbarer Energien auf der Karibikinsel zur Verfügung.

"Wir sind entschlossen, die wirtschaftlichen und sozialen Reformen Kubas zu unterstützen", erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini vor einem Treffen mit dem kubanischen Präsidenten Miguel Diaz-Canel, das am Dienstag in Brüssel stattfindet und bei dem die Vereinbarung unterzeichnet werden soll.

Anfang November 2017 hatte die EU mit dem sozialistischen Inselstaat ein Abkommen über politischen Dialog und Zusammenarbeit (PDCA) geschlossen - das erste Abkommen zwischen der EU und Kuba überhaupt. In diesem Rahmen möchte die EU nun das Ziel der Regierung in Havanna unterstützen, bis 2030 ein Viertel seiner Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen.

Die Annäherung der EU ist Teil der europäischen Antwort auf den protektionistischen Kurs des US-Präsidenten Donald Trump. Trump hatte die Annäherungspolitik seines Vorgängers Barack Obama gegenüber Kuba beendet und eine Fortführung des weitreichenden Embargos angekündigt. EU-Chefdiplomatin Mogherini kritisierte kürzlich die Blockade-Haltung der USA: Isolation habe noch nie dazu beigetragen, eine positive Entwicklung herbeizuführen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte