EU-Staaten fehlen Milliarden für AKW-Entsorgung

In den EU-Staaten klaffen einem Arbeitspapier der EU-Kommission zufolge Milliarden-Lücken bei den Geldern für den Abriss von Atommeilern und die Entsorgung strahlenden Mülls. Insgesamt fehlten in den betroffenen EU-Ländern über 118 Milliarden Euro, allein in Deutschland etwa 7,7 Milliarden Euro, heißt es in dem Papier, das der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag vorlag.

In der EU gibt es 16 Länder, in denen Atomkraftwerke betrieben werden. Nur in Großbritannien seien dabei ausreichend Rückstellungen gebildet worden, geht aus dem Papier hervor. In Frankreich klaffe dagegen etwa eine riesige Lücke - Rückstellungen von 23 Milliarden Euro stünden erwarteten Kosten von knapp 75 Milliarden Euro gegenüber. Über das Dokument hatte zuvor auch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Insgesamt beliefen sich die zu erwarteten Kosten für eine Beseitigung der Folgen der nuklearen Energiegewinnung auf rund 268,3 Milliarden Euro, in den Staaten sei aber nur Vermögen von rund 150 Milliarden Euro gebildet worden.
In Deutschland sind die Energieriesen E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall von den nationalen Plänen für einen Atomausstieg betroffen. Die vier Betreiber haben insgesamt Rückstellungen von rund 39 Milliarden Euro gebildet, etwa die Hälfte für den Abriss und die Stilllegung, die andere für die Müllentsorgung. Unklar ist, ob die Summe ausreicht, oder ob der Steuerzahler einspringen muss.
In Deutschland soll dies eine Experten-Kommission der deutschen Bundesregierung herausfinden und klären, wie Abriss und Entsorgung geregelt werden. Deutschland hatte nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima 2011 die Abschaltung aller Atomkraftwerke bis zum Jahr 2022 beschlossen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro