EU-Sommerprognose: Österreichs BIP 2018 bleibt bei 2,8 Prozent

Brüssel/Wien (APA) - Österreichs Wirtschaftswachstum wird nach der EU-Sommerprognose im laufenden Jahr mit 2,8 Prozent gleich hoch bleiben wie in der Frühjahrsprognose vorausgesagt. Für 2019 wird allerdings eine geringfügige Reduktion von 2,2 Prozent auf 2,1 Prozent vorausgesagt.

In der gesamten EU sowie in der Eurozone prophezeit die Sommerprognose dagegen für das laufende Jahr einen Rückgang des BIP-Wachstums von je 2,3 auf nunmehr je 2,1 Prozent. Für 2019 bleiben die Daten gegenüber der Frühjahrsprognose unverändert bei je 2,0 Prozent für die Union und das Währungsgebiet.

Mit dem höchsten Wachstum 2018 kann Irland (5,6 Prozent) rechnen, vor Malta (5,4 Prozent), Polen (4,6 Prozent) und Slowenien (4,4 Prozent). Dagegen wird den Briten, die im März 2019 aus der EU ausscheiden, die schwächste BIP-Erhöhung von 1,3 Prozent vorhergesagt - gemeinsam mit Italien.

London (APA/dpa) - Die Übernahmeschlacht um das britische Medien- und Telekommunikationsunternehmen Sky zwischen dem Murdoch-Konzern 21st Century Fox und US-Kabelkonzern Comcast soll per Auktion entschieden werden. Das teilte die britische Übernahmekommission am Donnerstag mit.
 

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Murdoch gegen Comcast: Auktion entscheidet Sky-Übernahmeschlacht

Frankfurt (APA/Reuters) - Tarifabschluss in der deutschen Chemiebranche: Die 580.000 Beschäftigten bekommen im Schnitt 4,6 Prozent mehr Lohn. Die Einigung sieht Entgeltsteigerungen von 3,6 Prozent vor, wie die Gewerkschaft IG BCE nach Abschluss der zweiten Bundesrunde der Verhandlungen am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das Urlaubsgeld für Vollzeitbeschäftigte soll auf 1.200 Euro verdoppelt werden.
 

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Deutsche Chemiebranche - Löhne steigen im Schnitt um 4,6 Prozent

Frankfurt (APA/Reuters) - Bundesbankchef Jens Weidmann hat erneut grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, für die Nachfolge von Mario Draghi auf dem Chefposten der EZB zur Verfügung zu stehen. Auf die Frage des "Handelsblatts", ob er sich den Job zutrauen würde, sagte er: "Ich bin der Auffassung, dass alle europäischen Notenbankchefs den Anspruch haben sollten, Geldpolitik maßgeblich gestalten zu wollen."
 

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Weidmann rechnet erst Mitte 2019 mit Entscheidung zu Draghi-Nachfolge