EU-Solarverband beschwert sich in Brüssel erneut über Chinas Firmen

Der europäische Solar-Branchenverband EU ProSun hat sich bei der EU-Kommission erneut über unfaire Praktiken der chinesischen Solarindustrie beschwert. Chinas Solarfirmen umgingen beim Import nach Europa Zölle in Höhe von rund 500 Mio. Euro, teilte EU ProSun am Mittwoch in Brüssel mit.

Solarmodule und -zellen würden von China nach Malaysia und Taiwan verschifft und von dort mit neuen Papieren in die EU geliefert, um Mindestpreise und Zölle zu umgehen. "Bis zu 30 Prozent der chinesischen Solarimporte werden auf diesem Weg am Zoll vorbeigeführt", sagte Verbandspräsident Milan Nitzschke in Brüssel. "Das ist kriminell, das ist Zollbetrug." Den EU-Staaten seien dadurch erhebliche Einkünfte entgangen.

Immer wieder gibt es Streit zwischen der EU und China um Dumping in der Solarbranche. China ist der größte Produzent von Solarpaneelen. 2013 hatten beide Seiten Mindestpreise für Solarmodule vereinbart, die noch bis zum Jahresende gelten.

EU ProSun will eine Verlängerung beantragen und fordert Zölle auf Solarimporte aus Taiwan und Malaysia für Produkte, bei denen es keinen Nachweis gibt, dass sie in diesen Ländern auch produziert wurden. Die europäische Solarindustrie leidet unter der ihrer Ansicht nach zu billigen Konkurrenz aus China.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne