EU erhöht Soforthilfen für Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit

EU-Staaten wie Griechenland und Spanien bekommen insgesamt 1 Mrd. Euro Soforthilfe zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit. Das Geld solle es ermöglichen, schnell Programme zu starten, teilten die zuständigen EU-Minister am Dienstag nach einem Treffen in Brüssel mit.

Die Erfahrung habe gezeigt, dass von Jugendarbeitslosigkeit betroffene Staaten die eigentlich verlangte Vorfinanzierung für Hilfsprojekte mitunter nicht leisten könnten. Üblich ist, dass Projekte von Regierungen zunächst vorfinanziert und die Kosten aus EU-Mitteln dann später erstattet werden. In diesem Jahr sollte es eigentlich nur Vorauszahlungen in Höhe von 67 Mio. Euro geben.

Nach Angaben der EU sind derzeit rund fünf Millionen junge Europäer ohne Job oder Ausbildungsplatz. Besonders hoch ist die Jugendarbeitslosigkeitsquote laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat in Griechenland, Spanien und Kroatien.

Die Vorauszahlungen sollen im Rahmen des Programms "Beschäftigungsinitiative für junge Menschen" fließen. In ihm stehen bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 6,4 Mrd. Euro zur Verfügung.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium