EU erhöht Soforthilfen für Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit

EU-Staaten wie Griechenland und Spanien bekommen insgesamt 1 Mrd. Euro Soforthilfe zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit. Das Geld solle es ermöglichen, schnell Programme zu starten, teilten die zuständigen EU-Minister am Dienstag nach einem Treffen in Brüssel mit.

Die Erfahrung habe gezeigt, dass von Jugendarbeitslosigkeit betroffene Staaten die eigentlich verlangte Vorfinanzierung für Hilfsprojekte mitunter nicht leisten könnten. Üblich ist, dass Projekte von Regierungen zunächst vorfinanziert und die Kosten aus EU-Mitteln dann später erstattet werden. In diesem Jahr sollte es eigentlich nur Vorauszahlungen in Höhe von 67 Mio. Euro geben.

Nach Angaben der EU sind derzeit rund fünf Millionen junge Europäer ohne Job oder Ausbildungsplatz. Besonders hoch ist die Jugendarbeitslosigkeitsquote laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat in Griechenland, Spanien und Kroatien.

Die Vorauszahlungen sollen im Rahmen des Programms "Beschäftigungsinitiative für junge Menschen" fließen. In ihm stehen bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 6,4 Mrd. Euro zur Verfügung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte