EU-Sanktionen gegen Russland werden am Dienstag veröffentlicht

Brüssel (APA) - Die neuen EU-Sanktionen gegen Russland werden am morgigen Dienstag offiziell im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Dies sagte Pia Ahrenkilde, Sprecherin von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, am Montag in Brüssel.
Die Sanktionen sollten heute noch im Laufe des Tages im schriftlichen Verfahren offiziell angenommen werden, sagte die Sprecherin. Das Verfahren sei derzeit noch im Gang. Die Sanktionen könnten erweitert und gestoppt werden, je nach der Entwicklung an Ort und Stelle, sagte die Sprecherin.

Zuvor hatte es in diplomatischen Kreisen geheißen, bis 15.00 Uhr sollten die Regierungen in den Hauptstädten endgültig grünes Licht zur Annahme des Sanktionenpakets geben. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hatte erklärt, die neuen Sanktionen könnten wieder rückgängig gemacht werden, falls die Waffenruhe in der Ostukraine hält.
Am Freitag hatten sich die EU-Botschafter auf das Paket geeinigt. Von den neuen Sanktionen sind laut EU-Diplomaten die Bank des staatlich kontrollierten Energiekonzerns Gazprom und dessen Ölsparte Gazprom Neft betroffen .Die Reise- und Kontensperren sollen Entscheidungsträger aus der russischen Politik und Wirtschaft treffen sowie ukrainische Separatisten.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die deutsche Commerzbank verfolgt ihre Pläne für eine europäische Onlinebank nicht weiter. "Wir haben inzwischen entschieden, das Projekt Copernicus nicht fortzuführen", sagte Privatkundenchef Michael Mandel in einem im Intranet der Commerzbank veröffentlichten Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.
 

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Deutsche Commerzbank gibt Pläne für europäische Onlinebank auf

Berlin (APA/Reuters) - Europa muss sich im internationalen Zahlungsverkehr angesichts des Konflikts über die Iran-Sanktionen nach den Worten des deutschen Außenministers Heiko Maas unabhängiger von den USA machen.
 

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Maas: Europa im Zahlungsverkehr unabhängiger von USA machen

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