EU-Sanktionen gegen Russland werden am Dienstag veröffentlicht

Brüssel (APA) - Die neuen EU-Sanktionen gegen Russland werden am morgigen Dienstag offiziell im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Dies sagte Pia Ahrenkilde, Sprecherin von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, am Montag in Brüssel.
Die Sanktionen sollten heute noch im Laufe des Tages im schriftlichen Verfahren offiziell angenommen werden, sagte die Sprecherin. Das Verfahren sei derzeit noch im Gang. Die Sanktionen könnten erweitert und gestoppt werden, je nach der Entwicklung an Ort und Stelle, sagte die Sprecherin.

Zuvor hatte es in diplomatischen Kreisen geheißen, bis 15.00 Uhr sollten die Regierungen in den Hauptstädten endgültig grünes Licht zur Annahme des Sanktionenpakets geben. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hatte erklärt, die neuen Sanktionen könnten wieder rückgängig gemacht werden, falls die Waffenruhe in der Ostukraine hält.
Am Freitag hatten sich die EU-Botschafter auf das Paket geeinigt. Von den neuen Sanktionen sind laut EU-Diplomaten die Bank des staatlich kontrollierten Energiekonzerns Gazprom und dessen Ölsparte Gazprom Neft betroffen .Die Reise- und Kontensperren sollen Entscheidungsträger aus der russischen Politik und Wirtschaft treffen sowie ukrainische Separatisten.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen