EU kündigt wegen Russland-Sanktionen weitere Hilfen für Bauern an

Brüssel, 17. Sep (Reuters) - Die EU-Kommission hat weitere Hilfen für die vom russischen Einfuhrstopp betroffenen Landwirte in Aussicht gestellt. Einzelheiten zum Umfang der Unterstützung sollen Anfang kommender Woche vorgelegt werden, sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Mittwoch. Eine Summe nannte er nicht. Die EU hat bereits 125 Millionen Euro an Hilfen angekündigt, nachdem Russland als Reaktion auf westliche Sanktionen ein Einfuhrverbot für Gemüse, Obst, Fleisch und Milchprodukte auch aus der Europäischen Union verhängt hatte. Jedoch wurde die Auszahlung auf Eis gelegt, nachdem es eine Flut von Anfragen gab.

So haben polnische Bauern Diplomaten zufolge mehr Entschädigung gefordert als die gesamte EU in einem Jahr an Agrarprodukten nach Russland exportiert. Die EU liefert pro Jahr landwirtschaftliche Erzeugnisse im Wert von rund elf Milliarden Euro dorthin.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen