EU rügt Österreich wegen Berechnung von Verkehrsemissionen

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat Österreich und neun andere EU-Staaten aufgefordert, die EU-Vorschriften zur Berechnung der Treibhausgasemissionen von Kraftstoffen umzusetzen. Die Regelung sollte zu einer hinreichend genauen Berichterstattung führen, erklärte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel.

Hintergrund ist die Überprüfung der EU-Kraftstoffqualitätsrichtlinie, die darauf abzielt, die CO2-Emissionen der Treibstoffe bis Ende 2020 um sechs Prozent zu senken. Die EU-Staaten mussten die EU-Vorschriften bis zum 21. April 2017 in nationales Recht umsetzen. Falls sie auf die Aufforderung der EU-Kommission binnen zwei Monaten nicht reagieren, kann diese den EU-Gerichtshof mit der Angelegenheit befassen.

Unterdessen hat die EU-Kommission ein gegen Österreich und 17 andere EU-Staaten laufendes Vertragsverletzungsverfahren zur EU-Richtlinie über kartellrechtliche Schadensersatzklagen eingestellt. Die betroffenen Staaten hätten die EU-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne