EU erlaubt Rewe-Konzern Übernahme von Reiseunternehmen

Der deutsche Einzelhandelsriese Rewe bekommt grünes Licht von der EU und darf mehrere Töchter des Schweizer Reisekonzerns Kuoni übernehmen.

Brüssel. Der deutsche Handels- und Touristikkonzern Rewe hat von der EU grünes Licht für die Übernahme mehrerer Reiseunternehmen des Schweizer Konzerns Kuoni Travel Investments erhalten. Die absehbaren Folgen der Übernahme seien gering und stellten daher kein Hindernis dar, erklärte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel.

Sie hatte den Zusammenschluss geprüft, um sicherzustellen, dass auch danach noch ausreichend Wettbewerb herrscht. Rewe hatte Ende Juni mitgeteilt, dass der Konzern durch den Kauf verschiedene Reiseveranstalter, Reisebüros und Onlinevertriebe für die Märkte Schweiz, Großbritannien, Skandinavien und die Benelux-Staaten erwirbt.

Unter dem Dach der Kuoni Travel Holding sind Rewes damaligen Angaben zufolge unter verschiedenen Markennamen sowohl "Volumenanbieter" für das klassische Badeurlaubssegment als auch Spezial- und Premiumveranstalter versammelt, die unter anderem Tauchreisen, teure Städtereisen mit privatem Concierge-Service und exotische Fernurlaube organisieren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte