EU öffnet Regional- und Strukturfonds für Flüchtlingshilfe

Berlin - Die Europäische Kommission ruft Deutschland auf, Geld für die Wirtschaftsförderung in die Flüchtlingshilfe zu investieren. Deutschland bekomme von der Europäischen Union bis 2020 insgesamt 29 Milliarden Euro an Struktur- und Regionalfonds, sagte EU-Regionalkommissarin Corina Cretu der "Welt" (Dienstagsausgabe).

Die Bundesländer könnten diese Fördermittel für Projekte zur Integration von Flüchtlingen umwidmen. "Wir stehen dafür bereit".

Deutschland nutzt dem Bericht zufolge bereits Mittel aus den Fonds für die Flüchtlingshilfe. Die soziale Integration der Flüchtlinge werde in Deutschland als Schlüsselaufgabe für die kommenden Jahre angesehen, sagte Cretu und verwies auf Projekte in mehreren Bundesländern

Die Kommissarin warnte davor, die Integration der Flüchtlinge zu vernachlässigen. "Die Flüchtlinge werden auf lange Sicht hier bleiben", sagte sie. "Werden sie jetzt nicht integriert, dann bilden sich Parallelgesellschaften." Dies sei die größte Gefahr für die Europäische Union.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma