EU öffnet Regional- und Strukturfonds für Flüchtlingshilfe

Berlin - Die Europäische Kommission ruft Deutschland auf, Geld für die Wirtschaftsförderung in die Flüchtlingshilfe zu investieren. Deutschland bekomme von der Europäischen Union bis 2020 insgesamt 29 Milliarden Euro an Struktur- und Regionalfonds, sagte EU-Regionalkommissarin Corina Cretu der "Welt" (Dienstagsausgabe).

Die Bundesländer könnten diese Fördermittel für Projekte zur Integration von Flüchtlingen umwidmen. "Wir stehen dafür bereit".

Deutschland nutzt dem Bericht zufolge bereits Mittel aus den Fonds für die Flüchtlingshilfe. Die soziale Integration der Flüchtlinge werde in Deutschland als Schlüsselaufgabe für die kommenden Jahre angesehen, sagte Cretu und verwies auf Projekte in mehreren Bundesländern

Die Kommissarin warnte davor, die Integration der Flüchtlinge zu vernachlässigen. "Die Flüchtlinge werden auf lange Sicht hier bleiben", sagte sie. "Werden sie jetzt nicht integriert, dann bilden sich Parallelgesellschaften." Dies sei die größte Gefahr für die Europäische Union.

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der Elektroautobauer Tesla steht nach einem Bericht über angebliche finanzielle Hilfsersuchen bei Zulieferern an der Börse unter Druck. Die Aktie startete am Montag mit einem Minus von mehr als vier Prozent in den US-Handel.
 

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Tesla-Aktie unter Druck nach Bericht über Geldbitte an Zulieferer

Wels/Prag (APA) - Die österreichische Möbelkette XXXLutz hat den Umsatz in Tschechien im Geschäftsjahr 2016/2017 um 41 Prozent auf 2,23 Milliarden Kronen (86,18 Mio. Euro) gesteigert, berichtet die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Montag. Der Gewinn stieg laut Geschäftsbericht um 18 Prozent auf 46 Millionen Kronen. Der Konzern hat neue Märkte eröffnet und dadurch seine Marktposition gestärkt.
 

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XXXLutz-Gruppe steigerte 2016/17 Umsatz in Tschechien um 41 Prozent

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

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Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump