EU-Rechnungshof: Viele überflüssige EU-Kredite an Kleinunternehmen

Luxemburg (APA/dpa) - Zahlreiche EU-Kredite für kleine und mittlere Unternehmen sind einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs zufolge überflüssigerweise vergeben worden. Solche Darlehen müssten zielgerichteter an Firmen gehen, die tatsächlich Bedarf hätten und auch ein hohes Innovationspotenzial vorweisen könnten, erklärten die Rechnungsprüfer am Donnerstag in Luxemburg.

Unternehmen, die von EU-Fördergeldern in der Vergangenheit profitiert hatten, wiesen zwar laut den Prüfern in der Regel ein längerfristiges Wachstum auf. Allerdings seien manche Gelder auch an Betriebe gegangen, die sich problemlos auf andere Art hätten finanzieren können. Bei an Innovationsziele geknüpften Krediten seien letztlich nur mäßige Innovationen herausgekommen, hieß es zudem.

Der Rechnungshof hatte die Vergabe von EU-Geldern an kleine und mittlere Unternehmen in neun EU-Staaten - darunter auch Deutschland - untersucht. In der EU-Haushaltsperiode von 2014 bis 2020 sind dafür rund 1,8 Mrd. Euro vorgesehen. Gelder werden unter anderem über den Europäischen Investitionsfonds (EFI) vergeben.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden