EU-Rechnungshof: Viele überflüssige EU-Kredite an Kleinunternehmen

Luxemburg (APA/dpa) - Zahlreiche EU-Kredite für kleine und mittlere Unternehmen sind einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs zufolge überflüssigerweise vergeben worden. Solche Darlehen müssten zielgerichteter an Firmen gehen, die tatsächlich Bedarf hätten und auch ein hohes Innovationspotenzial vorweisen könnten, erklärten die Rechnungsprüfer am Donnerstag in Luxemburg.

Unternehmen, die von EU-Fördergeldern in der Vergangenheit profitiert hatten, wiesen zwar laut den Prüfern in der Regel ein längerfristiges Wachstum auf. Allerdings seien manche Gelder auch an Betriebe gegangen, die sich problemlos auf andere Art hätten finanzieren können. Bei an Innovationsziele geknüpften Krediten seien letztlich nur mäßige Innovationen herausgekommen, hieß es zudem.

Der Rechnungshof hatte die Vergabe von EU-Geldern an kleine und mittlere Unternehmen in neun EU-Staaten - darunter auch Deutschland - untersucht. In der EU-Haushaltsperiode von 2014 bis 2020 sind dafür rund 1,8 Mrd. Euro vorgesehen. Gelder werden unter anderem über den Europäischen Investitionsfonds (EFI) vergeben.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an