EU-Rechnungshof: Viele überflüssige EU-Kredite an Kleinunternehmen

Luxemburg (APA/dpa) - Zahlreiche EU-Kredite für kleine und mittlere Unternehmen sind einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs zufolge überflüssigerweise vergeben worden. Solche Darlehen müssten zielgerichteter an Firmen gehen, die tatsächlich Bedarf hätten und auch ein hohes Innovationspotenzial vorweisen könnten, erklärten die Rechnungsprüfer am Donnerstag in Luxemburg.

Unternehmen, die von EU-Fördergeldern in der Vergangenheit profitiert hatten, wiesen zwar laut den Prüfern in der Regel ein längerfristiges Wachstum auf. Allerdings seien manche Gelder auch an Betriebe gegangen, die sich problemlos auf andere Art hätten finanzieren können. Bei an Innovationsziele geknüpften Krediten seien letztlich nur mäßige Innovationen herausgekommen, hieß es zudem.

Der Rechnungshof hatte die Vergabe von EU-Geldern an kleine und mittlere Unternehmen in neun EU-Staaten - darunter auch Deutschland - untersucht. In der EU-Haushaltsperiode von 2014 bis 2020 sind dafür rund 1,8 Mrd. Euro vorgesehen. Gelder werden unter anderem über den Europäischen Investitionsfonds (EFI) vergeben.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma