EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.

Es gebe genügend Hinweise, die eine solche Prüfung rechtfertigten, hieß es. Sie soll binnen 15 Monaten abgeschlossen sein. Das chinesische Handelsministerium reagierte umgehend und warnte, die EU solle das Thema nicht zu einem neuen Fall von Handelsprotektionismus heranwachsen lassen. China jedenfalls werde die legitimen Interessen der Firmen des Landes resolut schützen.

Der Verband EBMA wirft chinesischen Firmen vor, ihre E-Bikes in der EU dank illegaler Staatshilfen zu Billigst-Preisen anzubieten, die teils unter den Produktionskosten liegen. Laut EBMA wurden 2016 rund 430.000 E-Fahrräder aus China in der EU verkauft, 40 Prozent mehr als 2015. Für 2018 wird ein weiterer Anstieg auf etwa 800.000 erwartet. Der EBMA zufolge kaufen die Europäer rund 20 Millionen Fahrräder im Jahr, davon etwa zehn Prozent E-Bikes. Der Anteil könne binnen fünf Jahren auf 25 Prozent steigen.

Der Streit schwelt seit längerem. China besteht laut der EU darauf, Fahrräder als umweltfreundliches "grünes" Produkt einzustufen, auf das kein Zoll erhoben werde dürfe. Über die Einfuhr "konventioneller" Fahrräder aus China liegen sich beide Seiten schon seit mehr als 20 Jahren in den Haaren. Zwist gibt es auch unter anderem über chinesische Stahl- und Solarmodulimporte.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest