EU will Projekt einer Gas-Pipeline aus Turkmenistan wiederbeleben

Die Europäische Union setzt auf Gas-Lieferungen aus Turkmenistan. Das Projekt einer entsprechenden Pipeline solle wieder in Gang gebracht werden, sagte der EU-Diplomat Denis Daniilidis zu Reuters. Energie-Kommissar Maros Sefcovic werde in den nächsten Monaten Turkmenistan besuchen, um Verhandlungen über das Vorhaben wiederaufzunehmen.

Das Projekt, mit dem Gas über das Kaspische Meer, Aserbaidschan und die Türkei nach Europa geleitet werden soll, tritt seit Jahren auf der Stelle. Grund sind politische und ökologische Unsicherheiten sowie offene Fragen der Finanzierung.

Es gehe auch darum, europäische Energiefirmen in das Projekt einzubinden, sagte EU-Vertreter Daniilidis, ohne Einzelheiten zu nennen. Vor kurzem hatten Vertreter der turkmenischen Regierung erklärt, es gebe "aktive" Verhandlungen, um Europa mit zehn bis 30 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr zu versorgen. Die EU hat wegen der Ukraine-Krise ihre Bemühungen verstärkt, sich von russischen Gaslieferungen unabhängiger zu machen. Russland liefert rund ein Drittel des Gases in Europa.

Wien (APA) - Ab kommendem Jahr soll es für die Gründung einer GmbH künftig nicht mehr nötig sein, dass alle Gesellschafter persönlich zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags beim Notar erscheinen. Hingegen will es das Justizministerium ermöglichen, einen oder mehrere Gesellschafter per Video zuzuschalten. So soll die Gründung einer GmbH erleichtert werden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch.
 

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GmbH-Gründer sollen ab 2019 nicht mehr persönlich zum Notar

Berlin (APA/dpa) - Menschen, die in Deutschland jahrelang ohne Arbeit auf die Unterstützung Hartz IV angewiesen sind, sollen künftig staatlich bezuschusste Jobs bekommen können. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, den die Regierung in Berlin beschloss.
 

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Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose in Deutschland

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Genossenschaftsbanken in Deutschland spüren noch keine gravierenden Auswirkungen durch den Handelsstreit oder die zähen Brexit-Verhandlungen. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und der Kosten zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen stelle sich die Finanzgruppe aber für 2018 auf einen leichten Gewinnrückgang ein, so Vorstandsmitglied Andreas Martin vom Branchenverband BVR am Mittwoch.
 

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Deutsche Genossenschaftsbanken erwarten heuer leichten Gewinnrückgang