EU will Projekt einer Gas-Pipeline aus Turkmenistan wiederbeleben

Die Europäische Union setzt auf Gas-Lieferungen aus Turkmenistan. Das Projekt einer entsprechenden Pipeline solle wieder in Gang gebracht werden, sagte der EU-Diplomat Denis Daniilidis zu Reuters. Energie-Kommissar Maros Sefcovic werde in den nächsten Monaten Turkmenistan besuchen, um Verhandlungen über das Vorhaben wiederaufzunehmen.

Das Projekt, mit dem Gas über das Kaspische Meer, Aserbaidschan und die Türkei nach Europa geleitet werden soll, tritt seit Jahren auf der Stelle. Grund sind politische und ökologische Unsicherheiten sowie offene Fragen der Finanzierung.

Es gehe auch darum, europäische Energiefirmen in das Projekt einzubinden, sagte EU-Vertreter Daniilidis, ohne Einzelheiten zu nennen. Vor kurzem hatten Vertreter der turkmenischen Regierung erklärt, es gebe "aktive" Verhandlungen, um Europa mit zehn bis 30 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr zu versorgen. Die EU hat wegen der Ukraine-Krise ihre Bemühungen verstärkt, sich von russischen Gaslieferungen unabhängiger zu machen. Russland liefert rund ein Drittel des Gases in Europa.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte