EU will Projekt einer Gas-Pipeline aus Turkmenistan wiederbeleben

Die Europäische Union setzt auf Gas-Lieferungen aus Turkmenistan. Das Projekt einer entsprechenden Pipeline solle wieder in Gang gebracht werden, sagte der EU-Diplomat Denis Daniilidis zu Reuters. Energie-Kommissar Maros Sefcovic werde in den nächsten Monaten Turkmenistan besuchen, um Verhandlungen über das Vorhaben wiederaufzunehmen.

Das Projekt, mit dem Gas über das Kaspische Meer, Aserbaidschan und die Türkei nach Europa geleitet werden soll, tritt seit Jahren auf der Stelle. Grund sind politische und ökologische Unsicherheiten sowie offene Fragen der Finanzierung.

Es gehe auch darum, europäische Energiefirmen in das Projekt einzubinden, sagte EU-Vertreter Daniilidis, ohne Einzelheiten zu nennen. Vor kurzem hatten Vertreter der turkmenischen Regierung erklärt, es gebe "aktive" Verhandlungen, um Europa mit zehn bis 30 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr zu versorgen. Die EU hat wegen der Ukraine-Krise ihre Bemühungen verstärkt, sich von russischen Gaslieferungen unabhängiger zu machen. Russland liefert rund ein Drittel des Gases in Europa.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach