EU will Projekt einer Gas-Pipeline aus Turkmenistan wiederbeleben

Die Europäische Union setzt auf Gas-Lieferungen aus Turkmenistan. Das Projekt einer entsprechenden Pipeline solle wieder in Gang gebracht werden, sagte der EU-Diplomat Denis Daniilidis zu Reuters. Energie-Kommissar Maros Sefcovic werde in den nächsten Monaten Turkmenistan besuchen, um Verhandlungen über das Vorhaben wiederaufzunehmen.

Das Projekt, mit dem Gas über das Kaspische Meer, Aserbaidschan und die Türkei nach Europa geleitet werden soll, tritt seit Jahren auf der Stelle. Grund sind politische und ökologische Unsicherheiten sowie offene Fragen der Finanzierung.

Es gehe auch darum, europäische Energiefirmen in das Projekt einzubinden, sagte EU-Vertreter Daniilidis, ohne Einzelheiten zu nennen. Vor kurzem hatten Vertreter der turkmenischen Regierung erklärt, es gebe "aktive" Verhandlungen, um Europa mit zehn bis 30 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr zu versorgen. Die EU hat wegen der Ukraine-Krise ihre Bemühungen verstärkt, sich von russischen Gaslieferungen unabhängiger zu machen. Russland liefert rund ein Drittel des Gases in Europa.

Brüssel (APA/Reuters/AFP) - Die Europäische Union und Großbritannien haben sich am Donnerstag auch auf eine politische Erklärung zu ihren künftigen Beziehungen verständigt. Eine entsprechende Vereinbarung sei "auf Ebene der Verhandler" erzielt worden, teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk in Brüssel mit. Die Zustimmung der EU-Staats- und Regierungschefs sei noch ausständig.
 

Newsticker

Brexit - Brüssel und London einigten sich auf Zukunftspakt

Hannover (APA/dpa) - Der Zulieferer Continental hat einen millionenschweren Großauftrag des Elektroautoherstellers Sono Motors erhalten. Es gehe um den elektrischen Antrieb für das E-Auto Sion, das 2019 in Serie gehen werde, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit.
 

Newsticker

Continental erhielt Großauftrag für elektrische Antriebe

Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat vor einem weiteren Rückgang des Wirtschaftswachstums in Deutschland gewarnt. "Die Wachstumsprognosen trüben sich ein", sagte Kramer am Donnerstag beim Deutschen Arbeitgebertag. Im laufenden Jahr dürfte das Wachstum auf 1,5 Prozent sinken, "die im nächsten Jahr voraussichtlich noch unterschritten werden", warnte er.
 

Newsticker

Deutscher Arbeitgeberchef - Wachstum könnte unter 1,5 % sinken