EU-Prognose - Moscovici erwartet Rückgang der Arbeitslosigkeit

Brüssel (APA) - Wegen der günstigen Wachstumsaussichten für die europäische Wirtschaft erwartet die EU-Kommission auch einen Rückgang der Arbeitslosigkeit in Europa. Die Zahl der Arbeitssuchenden sei derzeit noch hoch. Der Rückgang werde langsam erfolgen, nötig sei ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum, sagte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici am Mittwoch in Brüssel.

Moscovici sagte, die EU-Kommission erwarte für die EU "ein robustes und dauerhaftes Wirtschaftswachstum". 2017 sei das beste Jahr in den vergangenen zehn Jahren gewesen. Viele gute Faktoren seien vorhanden. So sei die Weltwirtschaft robust, und die Kreditkosten in der Eurozone auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt.

Die gesamte Wirtschaft der Eurozone ist 2017 nach Schätzungen der EU-Kommission um 2,4 Prozent gewachsen. Für die Eurozone rechnet die Kommission heuer mit einem Wachstum von 2,3 Prozent, nächstes Jahr dann von 2,0 Prozent.

Die Winterprognose der EU-Kommission enthält keine detaillierten Daten zur Arbeitslosigkeit. Sie sollen erst bei der nächsten Prognose der EU-Behörde im Mai vorgelegt werden.

Im Euroraum lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote laut Eurostat im Dezember 2017 bei 8,7 Prozent. Damit blieb die Quote auf dem niedrigsten Stand seit Jänner 2009. Österreich lag mit einer Arbeitslosenrate von 5,3 Prozent an neunter Stelle in der EU.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn