EU schafft Plattform gegen Schwarzarbeit

Die EU schafft eine gemeinsame Plattform gegen die Schwarzarbeit. Das Europaparlament in Straßburg stimmte am Dienstag einem entsprechenden Plan zu. Mit der Plattform soll der Informationsaustausch und die Zusammenarbeit der nationalen Ministerien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände verbessert werden.

Nach Angaben des EU-Parlaments hat die nicht angemeldete Erwerbstätigkeit beträchtliche Ausmaße in der EU erreicht, sie entspricht demnach über 18 Prozent der Wirtschaftsleistung der Europäischen Union.

SPÖ-Delegationsleiterin Evelyn Regner begrüßte, dass sich die Plattform auch mit Briefkastenfirmen beschäftigen soll. Über solche Konstruktionen könnten nicht nur die Sozialsysteme ausgenutzt werden, sondern auch Arbeitnehmer schlechter gestellt werden, sagte sie. Als großen Erfolg wertete Regner die starke Einbindung der Sozialpartner in das Projekt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte