EU-Umweltausschuss stimmte für Begrenzung von Plastiksackerln

Straßburg - Die Pläne zur Reduzierung des Plastiksackerl-Verbrauchs haben nun auch ausdrücklich Unterstützung aus dem Europaparlament. Der Umweltausschuss stimmte am Montagabend in Straßburg mit großer Mehrheit dafür - bei drei Enthaltungen votierten 60 Abgeordnete für die Pläne. Gegenstimmen gab es keine.

Um den Verbrauch leichter Einwegsackerl zu reduzieren, sollen die Staaten der Europäischen Union künftig Steuern oder Gebühren erheben oder Ziele zur Verminderung beschließen. Auch nationale Verbote wären möglich. Jeder Bürger in Europa soll bis Ende 2025 im Durchschnitt noch 40 Beutel verbrauchen. Das entspricht einer Minderung um knapp 80 Prozent gegenüber 2010. Robuste Mehrfachsackerl wären ebenso wie extrem dünne Obst- und Gemüsebeutel nicht betroffen.

Der deutlich niedrigere Verbrauch soll vor allem der Umwelt helfen. Plastik ist extrem langlebig. Es kann Hunderte Jahren dauern, bis Beutel sich zersetzen. Darunter leiden insbesondere Meerestiere. Über die Nahrungskette können winzige Teile auch in den Menschen gelangen.

Endgültig beschlossen ist das Gesetzesvorhaben indes noch nicht. Sowohl das Plenum des Parlaments als auch Minister der EU-Staaten müssen noch zustimmen - mit Schwierigkeiten wird aber nicht gerechnet. Bis zum Frühjahr dürfte dies geschehen sein.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte