EU will 100.000 Plätze für Flüchtlinge auf Balkanroute schaffen

Brüssel, 26. Okt (Reuters) - Die Europäische Union will entlang der sogenannten Balkanroute 100.000 Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen schaffen. Davon sollten 50.000 Plätze in Griechenland entstehen, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in der Nacht zu Montag nach dem Ende der Beratungen in Brüssel. Die griechische Regierung wolle davon 30.000 Plätze bis Jahresende zur Verfügung stellen und mit Hilfe des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR weitere 20.000. "Die Menschen auf der Balkanroute müssen menschlich behandelt werden", sagte Juncker. "Es kann nicht sein, dass Menschen im Jahr 2015 auf Feldern schlafen müssen, und das bei sehr kalten Temperaturen."

An dem Treffen hatten die Regierungschefs der EU-Länder teilgenommen, die von den Flüchtlingsströmen über die sogenannte Balkanroute besonders stark betroffen sind. Auch die Ministerpräsidenten der Nicht-EU-Staaten Serbien, Mazedonien und Albanien waren bei den Beratungen dabei. Die Teilnehmer des Treffens haben sich nach den Worten Junckers dazu verpflichtet, die Politik des Durchwinkens von Flüchtlingen zu beenden. "Flüchtlinge müssen registriert werden. Keine Registrierung, keine Rechte", machte Juncker deutlich.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair