EU-Parlament beschließt verbesserte Rechte bei Online-Buchungen

Straßburg - Das EU-Parlament hat Dienstag in Straßburg mit breiter Mehrheit verbesserte Verbraucherrechte bei Pauschalreisen beschlossen. SPÖ-Europaabgeordnete Karoline Graswander-Hainz sagte, die Haftungs- und Informationspflichten für Reiseveranstalter seien ausgeweitet worden.

Mehr Schutz gebe es für Reisende etwa dann, wenn ein Veranstalter plötzlich zahlungsunfähig wird. Die Rückerstattung von bereits geleisteten Zahlungen dürfe nicht mehr aufgeschoben werden.

Die neue Richtlinie ergänzt u.a. die Definition der Pauschalreise um "Click-through"-Angebote, bei denen Kundenname, Zahlungsdaten und E-Mail-Adresse an den Anbieter einer zugebuchten touristischen Dienstleistung weitergegeben werden. "Allerdings geht uns Sozialdemokraten hier die Definition nicht weit genug. Oftmals ist es nämlich möglich, verschiedene Teile einer Reise mit verschiedenen Zahlungsmitteln zu bezahlen. Eine solche Buchung fällt dann aber nicht in den Anwendungsbereich der neuen Richtlinie. Hier gibt es leider noch einige Schlupflöcher", kritisiert die SPÖ-Abgeordnete.

Nach Angaben der EU-Kommission könnten durch die neuen Regeln 120 Millionen zusätzliche Verbraucher, die ihre Reisen lieber online kaufen, in den Genuss eines besseren Verbraucherschutzes kommen, der bisher nur für herkömmliche Pauschalreisen gilt.

Die Neufassung der Vorschriften erweitert die Definition des Begriffes "Pauschalreise", so dass nun auch die meisten online gebuchten Reisebestandteile wie Flüge, Hotelangebote oder Mietwagen eingeschlossen sind, um den Urlauber im Problemfall besser zu schützen.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London