EU-Parlament beschließt verbesserte Rechte bei Online-Buchungen

Straßburg - Das EU-Parlament hat Dienstag in Straßburg mit breiter Mehrheit verbesserte Verbraucherrechte bei Pauschalreisen beschlossen. SPÖ-Europaabgeordnete Karoline Graswander-Hainz sagte, die Haftungs- und Informationspflichten für Reiseveranstalter seien ausgeweitet worden.

Mehr Schutz gebe es für Reisende etwa dann, wenn ein Veranstalter plötzlich zahlungsunfähig wird. Die Rückerstattung von bereits geleisteten Zahlungen dürfe nicht mehr aufgeschoben werden.

Die neue Richtlinie ergänzt u.a. die Definition der Pauschalreise um "Click-through"-Angebote, bei denen Kundenname, Zahlungsdaten und E-Mail-Adresse an den Anbieter einer zugebuchten touristischen Dienstleistung weitergegeben werden. "Allerdings geht uns Sozialdemokraten hier die Definition nicht weit genug. Oftmals ist es nämlich möglich, verschiedene Teile einer Reise mit verschiedenen Zahlungsmitteln zu bezahlen. Eine solche Buchung fällt dann aber nicht in den Anwendungsbereich der neuen Richtlinie. Hier gibt es leider noch einige Schlupflöcher", kritisiert die SPÖ-Abgeordnete.

Nach Angaben der EU-Kommission könnten durch die neuen Regeln 120 Millionen zusätzliche Verbraucher, die ihre Reisen lieber online kaufen, in den Genuss eines besseren Verbraucherschutzes kommen, der bisher nur für herkömmliche Pauschalreisen gilt.

Die Neufassung der Vorschriften erweitert die Definition des Begriffes "Pauschalreise", so dass nun auch die meisten online gebuchten Reisebestandteile wie Flüge, Hotelangebote oder Mietwagen eingeschlossen sind, um den Urlauber im Problemfall besser zu schützen.

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Wirtschaft

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA