EU-Parlament fordert Fahrassistenzsysteme für alle Autos

Straßburg (APA) - Das EU-Parlament hat am Dienstag mit großer Mehrheit den verpflichtenden Einbau von Fahrassistenzsystemen in Autos gefordert. Diese Vorrichtungen sollten serienmäßig bei allen neuen Pkw, Transportern, Lkw und Bussen eingebaut werden, verlangten die Straßburger Abgeordneten in einer nicht-bindenden Entschließung.

Dadurch sollen Autofahrer besser unterstützt werden, Fußgänger, Rad- und Motorradfahrer zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Für Lkw und Busse wollen die Abgeordneten, dass Front-, Seiten- und Rückfahrkameras vorgeschrieben werden, um den toten Winkel zu verringern.

"Europas Straßen gehören zu den sichersten der Welt, aber immer noch sterben mehr als 25.000 Menschen durch Verkehrsunfälle. Weitere 135.000 werden pro Jahr schwer verletzt", sagte die SPÖ-Europaabgeordnete Karoline Graswander-Hainz. Ziel sei die sogenannte 'Vision Zero'. "Bis 2050 soll es keinen einzigen Verkehrstoten mehr in der EU geben", so Graswander-Hainz.

"Mehr als 90 Prozent dieser Unfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen, ein Viertel davon auf Alkohol- und Drogeneinfluss. Wenn wir die Fahrzeuge mit technischen Fahrassistenzsystemen ausrüsten, können wir tausende Menschenleben retten", sagte die ÖVP-Europaabgeordnete Claudia Schmidt.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest