EU-Parlament berät höhere CO2-Reduktion für Neuwagen bis 2030

Straßburg (APA) - Das EU-Parlament stimmt am Mittwoch über strengere Klimaziele für Neuwagen bis 2030 ab. Die EU-Kommission hatte eine Reduktion des CO2-Ausstoßes in diesem Bereich von 30 Prozent vorgeschlagen, der Umweltausschuss des Parlaments votierte für 45 Prozent. Ein Kompromiss könnten 35 Prozent sein, hieß es am Dienstag in Straßburg.

Der ÖVP-Europaabgeordnete Lukas Mandl forderte eine "vernünftige Entscheidung". Er hoffe auf eine Mehrheit für den Kompromiss mit 35 Prozent für Pkw. Es gehe auch darum, dass Europa die Technologieführerschaft behalten könne. Seine Parteikollegin Claudia Schmidt warnte davor, die Bürger links liegen zu lassen.

Die SPÖ-Europamandatarin Karin Kadenbach verwies darauf, dass der Umstieg auf emissionsarme Fahrzeuge dem Umwelt- und Klimaschutz diene und auch ein Jobmuster für die EU sein könne. Darüber hinaus gehe es um die Kosten des Nicht-Handelns auf das Gesundheitssystem. Diese würden 330 Mrd. Euro als Untergrenze in der EU ausmachen. Sie hoffe auf zumindest 40 Prozent.

Der FPÖ-Europaabgeordnete Georg Mayer kritisierte, dass der CO2-Bericht nicht technologieneutral sei. Es werde ganz massiv für Elektromobilität geworden, aber beispielsweise die Möglichkeit von Wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen zu wenig gewürdigt. Schließlich gebe es auch das Problem der Entsorgung von Batterien.

Der Grüne EU-Abgeordnete Thomas Waitz wiederum verlangte ambitioniertere Umwelt- und Energieziele. Hier sollte auch Österreichs Ratspräsidentschaft ihre Rolle ernst nehmen.

Die Abstimmung findet Mittwochmittag statt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte