EU-Parlament - Aktionäre sollen bei Managergehältern mitreden dürfen

Aktionäre sollen nach dem Willen des Europaparlaments bei Managergehältern mitreden dürfen. Multinationale Unternehmen sollen Informationen zu Gewinnen und Steuern je nach Ländern offenlegen. Diese beiden Forderungen gehören zur Neuregelung der sogenannten Aktionärsrechte-Richtlinie, für die die Mehrheit der Europaparlamentarier am Mittwoch stimmte.

Die Aktionäre sollen das Recht bekommen, mindestens alle drei Jahre über den Rahmen von Managergehältern abstimmen zu dürfen. Managergehälter sollen nicht konkret gedeckelt werden, vielmehr geht es um die Kriterien der Vergütung.

Für Deutschland ändert sich durch ein solches Gesetz nichts, da Mitglieder der Unternehmensleitung börsennotierter Konzerne bereits verpflichtet sind, ihre Vergütungen offenzulegen. Hauptversammlungen stimmen außerdem über die Vergütungen ab.

Große, grenzüberschreitend tätige Unternehmen sollen künftig offenlegen, in welchem Land sie welche Gewinne erzielen, wie viele Steuern sie zahlen, und wo sie öffentliche Subventionen erhalten. Nun beginnen Verhandlungen mit den Regierungen, um zu einer Einigung zu kommen. Noch ist nicht absehbar, wann dieses Gesetz in Kraft treten kann.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro