EU-Parlament - Aktionäre sollen bei Managergehältern mitreden dürfen

Aktionäre sollen nach dem Willen des Europaparlaments bei Managergehältern mitreden dürfen. Multinationale Unternehmen sollen Informationen zu Gewinnen und Steuern je nach Ländern offenlegen. Diese beiden Forderungen gehören zur Neuregelung der sogenannten Aktionärsrechte-Richtlinie, für die die Mehrheit der Europaparlamentarier am Mittwoch stimmte.

Die Aktionäre sollen das Recht bekommen, mindestens alle drei Jahre über den Rahmen von Managergehältern abstimmen zu dürfen. Managergehälter sollen nicht konkret gedeckelt werden, vielmehr geht es um die Kriterien der Vergütung.

Für Deutschland ändert sich durch ein solches Gesetz nichts, da Mitglieder der Unternehmensleitung börsennotierter Konzerne bereits verpflichtet sind, ihre Vergütungen offenzulegen. Hauptversammlungen stimmen außerdem über die Vergütungen ab.

Große, grenzüberschreitend tätige Unternehmen sollen künftig offenlegen, in welchem Land sie welche Gewinne erzielen, wie viele Steuern sie zahlen, und wo sie öffentliche Subventionen erhalten. Nun beginnen Verhandlungen mit den Regierungen, um zu einer Einigung zu kommen. Noch ist nicht absehbar, wann dieses Gesetz in Kraft treten kann.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker