EU will Norwegen in Energieunion einbeziehen

Die EU will nach Worten von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker Norwegen in die Arbeiten einer europäischen Energieunion einbeziehen. "Die Norweger sind Spezialisten, wenn es um Energie geht. Wir sind es nicht", sagte Juncker am Mittwoch nach einem Treffen mit der norwegischen Ministerpräsidentin Erna Solberg in Brüssel.

Juncker sagte, Norwegen sollte generell enger am Entscheidungsprozess der EU assoziiert werden, weil viel Entscheidungen der EU auch Auswirkungen auf Norwegen hätten. Offene Fragen zwischen der EU und Norwegen könnten gelöst werden, zeigte sich Juncker überzeugt.

Solberg schloss nicht aus, dass sich norwegische Investoren an dem 315 Mrd. Euro schweren Investitionsplan von Juncker beteiligt. Sie sagte allerdings, der norwegische Staatsfonds treffe solche Entscheidungen unabhängig und investiere nicht direkt in Infrastrukturprojekte. Juncker sagte, Norwegen wolle in den nächsten Monaten ein mögliches Engagement prüfen.

Auch bei der Terrorismusbekämpfung wollen die EU und Norwegen enger zusammenarbeiten. Juncker sagte in Hinblick auf den Terroranschlag von Anders Behring Breivik, der vor drei Jahren 77 Menschen in Oslo tötete: "Wenn eine Regierung weiß, wie man damit umgeht, dann die norwegische."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte