EU nimmt VW-Steuerabkommen mit Luxemburg ins Visier

Brüssel/Wolfsburg/Luxemburg (APA/Reuters) - Die EU-Wettbewerbshüter nehmen einem Medienbericht zufolge ein Steuerabkommen des deutschen Autobauers Volkswagen mit Luxemburg ins Visier. Die Europäische Kommission prüfe, ob VW von einem unfairen Steuer-Deal profitiere, meldete die Agentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Die EU-Behörde und das luxemburgische Finanzministerium lehnten eine Stellungnahme ab. VW war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.

Die EU nimmt bereits Steuerabkommen zwischen Luxemburg und der US-Schnellrestaurantkette McDonald's sowie dem französischen Gas- und Stromproduzenten Engie unter die Lupe. Die Kommission lässt zudem eine Vereinbarung zwischen den Niederlanden und dem schwedischen Möbelkonzern Ikea untersuchen. 2015 musste Luxemburg bis zu 30 Millionen Euro von dem italienischen Autobauer Fiat Chrysler nachfordern und die Niederlande einen Betrag in gleicher Höhe von der US-Kaffeehauskette Starbucks. Ein Jahr später wurde Belgien aufgetragen, etwa 700 Millionen Euro von 35 multinationalen Konzernen einzutreiben, darunter der Brauer ABInbev.

Wien (APA) - Nach einer leichten Abschwächung im September hat der Preisauftrieb in Österreich im Oktober wieder angezogen. Die Inflationsrate ist von 2,0 Prozent im September auf 2,2 Prozent gestiegen. Stärkster Preistreiber waren erneut die Ausgaben für Verkehr, gefolgt von jenen für Wohnung, Wasser und Energie, teilte die Statistik Austria am Freitag mit.
 

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Inflation stieg in Österreich im Oktober auf 2,2 (2,0) Prozent

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt hat am Freitag in einem uneinheitlichen Börsenumfeld in Asien den Handelstag mit moderaten Verlusten beendet.
 

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Börse Tokio schließt im Minus

Wolfsburg (APA/Reuters) - In Wolfsburg ist der VW-Aufsichtsrat zusammengekommen, um Milliarden-Investitionen in die Elektromobilität zu beschließen. Das 20-köpfige Gremium soll grünes Licht für den Plan von Konzernchef Herbert Diess geben, in Deutschland in den nächsten Jahren drei Fahrzeugwerke auf die Produktion von rein batteriegetriebenen Autos umzustellen.
 

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VW-Aufsichtsrat stellt Weichen für Elektromobilität